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Magura HS11 oder V-Brake

  1. Magura HS11 oder V-Brake #17
    Orinoco
    Zitat Zitat von sonnenradler Beitrag anzeigen
    @ orionoco

    Ich suche ein Fahrrad mit geeigneter Bremse :-). Für 50 Euro Aufpreis beköme ich die HS11.
    ...womit wir wieder bei der Ausgangs(-glaubens)frage wären. Ich habe selber eine HS11 und bin zufrieden; aber ob man die braucht........ werf ne Münze.

    P.S.: Tip: Solltest Du Dich FÜR die HS11 entscheiden, dann laß das Rad vorher auf Dich einstellen, damit der Händler die Leitungen gleich auf die passende Länge montieren kann.

  2. Magura HS11 oder V-Brake #18
    DarkSoul
    Zitat Zitat von t.klebi Beitrag anzeigen
    Und bei einer Disc braucht man nur den Schnellspanner zu lösen und kann das Rad entnehmen.
    Bei der HS11 gibts doch auch Schnellspanner, ist dann halt einer mehr. So tragisch ist das nicht...

    Zitat Zitat von joshis Beitrag anzeigen
    Ich hab hydraulische scheibenbremsen, bremswirkung ist gut,bei v brakes genauso. Ab und zu mal schleifen die bremsbacken,dann muss ich die zwei schrauben der bremse loslösen,den bremshebel betätigt halten und die bremse wieder festschrauben,dann ist wieder der nötige abstand zwischen bremsbacken und felge wiederhergestellt.
    Du stellst den Abstand zwischen Bremsbacken und Felge ein? Komische Disc... Aber mal im ernst: Ich würde mal prüfen ob der Bremssattel auch wirklich parallel zur Bremsscheibe sitzt, falls nicht hat man den von dir genannten Effekt und muss das Ding unnötig oft "warten". Dabei löst man nur kurzfristig das Schleifen, aber behebt nicht die Ursache. Da man Federgabeln aus Magnesium nicht planen darf/soll, kann man mit 1/10 mm Unterlegscheiben arbeiten, afaik. Oder man zieht die Schnellspanner etwas stärker an, das behebt das Problem auch dauerhaft, zumindest bei mir.

  3. Magura HS11 oder V-Brake #19
    t.klebi
    Zitat Zitat von DarkSoul Beitrag anzeigen
    Bei der HS11 gibts doch auch Schnellspanner, ist dann halt einer mehr. So tragisch ist das nicht...
    Und bei der V-Brake muss ich halt nur den Bowdenzug am Bremsarm aushängen. Ist auch nicht tragisch.

    Gruß
    t.klebi

  4. Magura HS11 oder V-Brake #20
    rifi
    Das geht eben nicht immer. Ich habe bei Shimano-V-Brakes immer wieder das Problem, dass sie bei meiner Einstellung (möglichst nah an der Felge, aber eben noch nicht schleifend) nicht ausgehängt werden können. Bei meinen Avids geht das. Für die Shimanobremsen ist das aber ein tödliches Argument, denn so muss ich die Luft rauslassen oder den Zug losschrauben.

    Bei den Maguras geht das mit dem Schnellspanner immer ohne Probleme. Noch dazu sehen die Felgenflanken deutlich besser aus, wenn sie mit Magura gebremst werden, als mit den V-Brake-Belägen. Und da hatte ich verschiedene, bis hin zu den teuren Koolstop Tectonic dran.

    Ich persönlich fahre momentan alles. V-Brake, Magura und Scheibe. Die V-Brake ist simpel, aber man muss doch immer mal was dran tun. Die Magura ist durchgängig unauffällig. Die Scheibenbremsen haben ab und zu das Schleifproblem, das ätzend zu beheben ist (möglicherweise ist die Scheibe ganz leicht verzogen o.ä.). Ansonsten sind dies aber die besten Bremsen, ohne wenn und aber.

    So, jetzt habe auch ich viele Worte gemacht um als Fazit sagen zu können:

    kylogos hat Recht, es ist ne reine Glaubensfrage. Und t.klebi zeigt das ja eindrucksvoll, indem er immer gegen die Maguras argumentiert, dabei aber auch Argumente bringt, die zum Teil eben gar nicht stimmen. Also lass dich nicht verunsichern (ich hab mich auch mal verunsichern lassen und musste feststellen, nur meine eigenen Erfahrungen geben mir realistische Eindrücke) sondern entscheide nach deinem Gefühl und Geldbeutel. Für mich ist der Unterschied bei der Magura zur V-Brake, dass sie langfristig gut und ohne weitere Arbeit funktioniert. Ist wie bei der Rohloff. Die schaltet erstmal nicht so sahnig wie ne XT, aber bleibt dafür ohne großes Zutun jahrelang auf diesem Niveau.

  5. Magura HS11 oder V-Brake #21
    joshis
    Zitat Zitat von DarkSoul Beitrag anzeigen
    Bei der HS11 gibts doch auch Schnellspanner, ist dann halt einer mehr. So tragisch ist das nicht...


    Du stellst den Abstand zwischen Bremsbacken und Felge ein? Komische Disc... Aber mal im ernst: Ich würde mal prüfen ob der Bremssattel auch wirklich parallel zur Bremsscheibe sitzt, falls nicht hat man den von dir genannten Effekt und muss das Ding unnötig oft "warten". Dabei löst man nur kurzfristig das Schleifen, aber behebt nicht die Ursache. Da man Federgabeln aus Magnesium nicht planen darf/soll, kann man mit 1/10 mm Unterlegscheiben arbeiten, afaik. Oder man zieht die Schnellspanner etwas stärker an, das behebt das Problem auch dauerhaft, zumindest bei mir.
    Ich behaupte mal es liegt irgendwo ein konstruktionsfehler von mm und die felge sitzt nicht mm genau richtig in der federgabel. Oder die bremsscheibe ist leicht krumm.oder noch einfacher das ist ein gängiges problem bei diesem typus von bremssystem.

  6. Magura HS11 oder V-Brake #22
    DarkSoul
    Zitat Zitat von joshis Beitrag anzeigen
    Ich behaupte mal es liegt irgendwo ein konstruktionsfehler
    Mein Rad wurde 2007 mit XT-Discs ausgeliefert. Die Aufnahme an der Federgabel wurde nicht plan gefräst, somit ist eine exakte parallele Angleichung an die Bremsscheibe nicht möglich und die Bremsscheibe muss sich beim Bremsen zwangsläufig (sehr leicht) verziehen. Ein wenig Abhilfe schaffen Bremsscheiben mit größerem Rotor, das Problem hat Shimano ja recht schnell erkannt und seit längerm auch welche mit größerem Rotor im Angebot. Vergleiche SM-RT77 mit SMRT81. Sollten auch mit alten Discs kompatibel sein. Da man Magnesium-Federgabeln nicht planfräsen darf/soll muss man halt mit Beilagscheiben die Abweichung ausgleichen. Das wurde aber weder von meinem Radhersteller, noch von der Werkstatt gemacht bei der ich mein Rad nach meinem Unfall zur Reperatur hatte. Die Federgabel wurde getauscht, aber der Bremssattel wieder nicht exakt parallel montiert. Das Problem ist somit kein Konstruktionsfehler, es ist hausgemacht. Felgenbremsen müssen nicht so exakt ausgerichtet werden. Wenn Discs aber mal exakt ausgerichtet wurden, sollten auch keine größeren Problem zu erwarten sein.

    Letztendlich bleibt es Geschmackssache, ich bin von meinen Discs begeistert, trotz der anfänglichen Schwierkigkeiten. Die Kinderkrankheiten wurden ja behoben und das hydraulische System ist so zuverlässig wie das bei einer HS-xx auch.

  7. Magura HS11 oder V-Brake #23
    Specki
    An einem Ganzjahresrad ist eine hydraulische Bremse besser als eine mechanisch betätigte Bremse, weil: Ich persönlich finde die Dosierbarkeit der HS11 sehr gut, da kommt keine V-Brake mit, irgendwann werden die Bowdenzüge doch schwergängig und die Rückstellfedern der V-Brake lassen nach. Das einzige was an einer HS11 gewechselt werden muß sind gelegentlich die Bremsbeläge, auch danach muß nix eingestellt werden. Von meinern Seite, ein klares Votum für die HS11.

  8. Magura HS11 oder V-Brake #24
    garovic
    Ob jetzt v-brake oder magura ist letztendlich eher eine persönliche entscheidung. Ich fahre selbst beides.

    Was aber auffällt ist dass die v-brake auch im trekking rad Bereich immer mehr verdrängt wird, zu gunsten einer der beiden maguras oder einer Scheibenbremse. Zumindest bei den Rädern über 1000 Euro.

    Bei den Rädern unter 1000 Euro muss man ein wenig aufpassen, wenn eine hs11 oder hs33 verbaut ist. Genauso wie beim oftmals verbauten XT Blenderschaltwerk, ist die magura in einigen Fallen dazu da, um von anderen Ausstattungsschwächen abzulenken bzw im Vergleich zu der günstigeren v-brake muss vom hersteller an anderer Stelle gespart werden, um auf seine Marge zu kommen.

    Ich würde z.B. mehr Wert auf eine gute Lichtanlage, einen bequemen Sattel oder verschraubte Griffe legen und dafür mit einer günstigen v-brake auf deore niveau vorlieb nehmen. Dafür ist die Leistung einer gut eingestellten v-brake im Trekking Bereich mehr als ausreichend.

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