Aufbau/Umbau eines Roadsters von Indienrad
Diskutiere Aufbau/Umbau eines Roadsters von Indienrad im Radprojekte Forum im Bereich Fahrrad-Foren Allgemein; Ausdrücklich weise ich auf den Kauf als B-Ware (http://de.wikipedia.org/wiki/B-Ware) hin. :rocker:
Das Rad wurde mit GLS geliefert und der Karton wies keine größeren Beschädigungen auf.
Allein das
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25.04.2012, 12:59
Aufbau/Umbau eines Roadsters von Indienrad
#1
Aufbau/Umbau eines Roadsters von Indienrad
Ausdrücklich weise ich auf den Kauf als B-Ware (http://de.wikipedia.org/wiki/B-Ware) hin. 
Das Rad wurde mit GLS geliefert und der Karton wies keine größeren Beschädigungen auf.
Allein das Auspacken und auswickeln der Teile war ein Zurück in eine andere Welt. Alles war mit viel Folie und Papier sicher verpackt.









---------- Beitrag hinzugefügt um 12:59 ---------- Vorheriger Beitrag war um 12:45 ----------
Im Montageständer fiel mir sofort eine Schwergängigkeit des Steuerlagers und des Tretlagers auf, außerdem fehlte rechts eine U-Scheibe und Mutter am Keil und links war der Keil verkehrtherum eingeschlagen. Die Peadalarme waren trotzdem fest, weil die Keile trocken und mit einem Hammer montiert wurden. Aber alles kein Beinbruch, es war ja nur B-Ware.
Also Kettenkasten auf, Kette runter und Hinterrad raus.
Das Tretlager (Innenlager) war immer noch schwergängig also auf damit und rein schauen. Im Inneren erwartete mich ein offenes Lager, mit wenig Fett (eher fester Wachs) und vielen Spänen, das kenn ich aber auch von weit teuereren Rädern. Jetzt bleibts erstmal offen und ich schau nach einem ordentlcien Innenlager, modernerer Bauart.
Das Steuerlager wurde danach geöffnet, gleiches Bild, wenig Fett (oder was auch Immer) viel Dreck und Späne. Das untere Lager war mit losen Kugeln aufgefüllt, im oberen Lager fehlten rund ein Drittel der Lagerkugeln. Also auch hier müssen neue Lager rein.
Die Anbauteile von Classic-Cycle hab ich gestern erstmal weit nach hinten geschoben, zuerst bekommt der drahtige Inder eine Genaeralüberholung.
Bis zum nächsten Mal,
Uwe.
Geändert von kretzsche (25.04.2012 um 13:33 Uhr)
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25.04.2012, 13:10
Aufbau/Umbau eines Roadsters von Indienrad
#2
Sorry, aber warum tut man sich das an?? Da kann ich immer nur sagen, man bekommt das, was man bezahlt!
Man kann doch für den Preis nicht erwarten, das man die gleiche Qualität(Material und Verarbeitung) wie ein 600€ Rad bekommt?
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25.04.2012, 13:18
Aufbau/Umbau eines Roadsters von Indienrad
#3
Warum? Aus Spass! Ich habe daneben auch noch drei andere richtige Räder. Einen echten Inder seh ich selten, daher wollt ich selbst einen fahren.
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25.04.2012, 13:18
Aufbau/Umbau eines Roadsters von Indienrad
#4

Zitat von
SilkFan
Sorry, aber warum tut man sich das an?? Da kann ich immer nur sagen, man bekommt das, was man bezahlt!
Man kann doch für den Preis nicht erwarten, das man die gleiche Qualität(Material und Verarbeitung) wie ein 600€ Rad bekommt?
Das habe ich mir auch gedacht. Und das "kleine" Loch in der Verpackung hast du nicht gesehen ?
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25.04.2012, 13:24
Aufbau/Umbau eines Roadsters von Indienrad
#5
Das kennzeichnet doch B-Ware
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25.04.2012, 15:49
Aufbau/Umbau eines Roadsters von Indienrad
#6
Ich hab das Drama schon hinter mir 
Schau mal im Kaufberatungsfred unter "Hollandrad für 80,- Euro" nach 
Den Faden habe ich dann mit "Pashley Guv`nor" bei den Radprojekten fortgesetzt 
Mein Rahmen war zugegebenermaßen wesentlich preiswerter,
dafür aber von der Substanz her noch erheblich gruftiger .
Deiner hat wenigstens den schöneren Lack
(was für ein schwacher Trost bei
Neuschrott
)
B.Einhart
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26.04.2012, 09:07
Aufbau/Umbau eines Roadsters von Indienrad
#7
Zu den Laufrädern nebst Lagern:
Die Laufräder bestehen aus bockschweren, verchromten Stahlfelgen alter Bauart, Reifen mit einen Blockprofil von Ralson und einer altertümlichen Nabe. Zuerst wurde der Mantel entfernt, um Schlauch, Felgenband und Speichennippel von innen zu begutachten.
Der Mantel hat die seltene, alte Größe 635x40 und saß sehr straff über der Felge. Nur mit Stahlreifenhebern war er von selbiger zu bewegen. Der Schlauch besteht aus sehr dickem Gummi und wiegt geschätzt ein gutes Pfund, dafür ist er aber "extra Heavy Duty" laut Aufdruck.


Das extra in der Beschreibung erwähnte Fegenband aus Baumwolle ist ein Witz und ähnelt einer alten Mullbinde, das wird ersetzt, allerdings werden vorher die Räder anständig zentriert (zumindest so gut es geht). Einige
Speichen
waren fast lose mit gut 2cm Durchbiegung, andere antworteten mit einem unerwartet hohen "Ping" ... gruselig.


Bei den Lagern ein ähnliches Trauerspiel, Bauart "Offen und Fettfrei" und viel zu straff eingestellt. Auch hier wird nachgebessert, allerdings werd ich die Lager erstmal fahren und später bei Verschleiß tauschen. Schmiernippel waren aber nicht mehr verbaut, Schade eigentlich.
Alle Mängel sind natürlich durch den Hinweis B-Ware abgedeckt...
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26.04.2012, 13:04
Aufbau/Umbau eines Roadsters von Indienrad
#8
Liebes Forumsmitglied, bitte könntest Du nochmal eindeutig sagen, dass du dieses Fahrrad nicht bei Indienrad gekauft hast, sondern unkontrollierte B-ware bei einem Zweitanbieter.
Trotzdem viel Spass damit. Und tröste dich, dass es für 800 Euro kein Indienrad gibt. Also wer es original will, sollte sich auch bewusst sein, dass es nicht dem heutigen Stand der Technik entspricht. Eben historisch.
Viele Grüsse
Nikolaus
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