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Der Radweg - die unendliche Geschichte

  1. Der Radweg - die unendliche Geschichte #1
    IlluX

    Der Radweg - die unendliche Geschichte

    Hiho,

    vorab, mir geht es nicht um die juristische Ausarbeitung, die ist ja leider sowieso vollkommen unklar. Die Frage ist viel mehr, wie geht ihr damit um?

    Ich z.B. fahre pro Tag meine 50 km Trainingsstrecke, davon liegen 40 km außerorts. Die Radwege außerorts kann man in aller Regel noch befahren, innerorts geht es von einer Ausfahrt zur nächste, sinnfreie Kurven, extrem eng - sprich man könnte, zumindest hier, echt besser schieben. Daher fahre ich fast grundsätzlich auf der Straße. Ich fahre derzeit +-32 Km/h Schnitt, sprich auf nem Radweg hätte ich auch echt Angst, Menschen zu überfahren bzw. zu langsam zu reagieren. Außerorts ist gerade an Sonn- und Feiertagen genau das gleiche der Fall.

    Der Gesetzgeber stellt sich auf die Stufe "uns egal", als trainings- und leistungsorientierter Radfahrer jedoch stehe ich vor einem echten Problem - ich könnte jetzt wie der "normal" Radfahrer 15 Km/h fahren - was dann gar keinen Trainingseffekt mehr hat. Oder weiterhin auf der Straße trainieren und mir neben unzähligen Hup-Orgien dann und wann einen von der Polizei erzählen lassen.

    Wie geht ihr damit um?

  2. Der Radweg - die unendliche Geschichte #2
    Rainer53
    Zitat Zitat von IlluX Beitrag anzeigen
    Hiho,

    weiterhin auf der Straße trainieren und mir neben unzähligen Hup-Orgien dann und wann einen von der Polizei erzählen lassen.
    Genau so.....

  3. Der Radweg - die unendliche Geschichte #3
    Maico
    Zitat Zitat von IlluX Beitrag anzeigen
    . Oder weiterhin auf der Straße trainieren und mir neben unzähligen Hup-Orgien dann und wann einen von der Polizei erzählen lassen.

    Wie geht ihr damit um?
    Einfach weitermachen.
    Nicht irritieren lassen.

    Wie heißt es in der Postwerbung?

    Unterm Strich zähl ich!

  4. Der Radweg - die unendliche Geschichte #4
    Der Unbeugsame
    Letztens ich auf der Straße unterwegs, direkt nebenan ein straßenbegleitender Radweg (241) (da ich diesen Radweg natürlich kenne, dieser nicht benutzbar ist, weil z. B. ständig Fußgänger drauf zu finden sind, diese umfahren werden müssen, man ständig klingeln muss, dieser Radweg gespickt mit unübersichtlichen Ausfahrten ist, nutze ich diesen nicht, da ich an dieser Stelle auf der Fahrbahn 35 - 40 km/h fahre, was auf dem Radweg nicht möglich ist, sofern ich das Risiko nicht eingehen möchte, schnellstmöglich im Krankenhaus zu landen), ein Fahrschulauto an mir vorbeigefahren, der Fahrlehrer machte die Scheibe runter und sagte mir im Vorbeigehen, dass nebenan an Radweg wäre, den ich benutzen sollte. Fahrschüler fuhr weiter. Ich dachte, den greif ich mir, weil ich gar nicht zum Antworten kam, ich i. d. R. auch über solche Dinge stehe, aber für mich wars besonders ärgerlich, weils ein Fahrlehrer war, ders besser wissen sollte. Ich also hinterher, in der Hoffnung, dass ich den an der nächsten Kreuzung packe. Die nächste wars nicht, aber die dritte, aber auch dank Verkehr und Ampelschaltung. Ich ihn dann angesprochen, ob er überhaupt weiß, was er da gesagt hat. Sichtlich erschrocken, dass ich auf einmal neben seiner Tür stand, meinte er noch beschwichtigend, dass er es ja nur gut meinen würde und er wissen würde, dass die Polizei besonders zzt. diesbzgl. Kontrollen macht und bei Nichtbenutzen von Radwegen 75 € verhängt.

    Ich ihm einen Ausdruck von

    http://bernd.sluka.de/Radfahren/rechtlich.html

    gegeben (hab immer ein Exemplar dabei!) und ihm gesagt, dass er hier, besonders vor dem Fahrschüler nichts Falsches erzählen soll.

    Daraufhin war er dann ruhig und ich bin weiter meines Weges!

    PS: Auf eine solche Kontrolle warte ich ja schon! Bin dann mal gespannt, sofern ich denn angehalten werden kann, wie die Begründung des Freund und Helfers lautet! :

  5. Der Radweg - die unendliche Geschichte #5
    Kakihara
    Mich hat vor kurzem mal ne polizei überholt, dann kam ein nettes stop an der leuchte und ein ziemlich unfreundliches (sinngemäß) ab aufn radwech oder es gibtn bußgeld.
    da ich eh schon zu spät war und wir auf der straße standen bin ich dann über den grünstreifen auf den radweg und weiter meines weges.
    Ich fahr da aber dennoch nich lang. typischer aufgeplatzter weg durch wurzeln, ständig fußgänger und sonntagsradler und ne 2 spurige fahrbahn in eine richtung die ein völlig problemloses überholen erlaubt machen den für mich sinnlos.
    ich fahr, auch wenn ich nich sehr sportlich aussehn mittlerweile doch oft über 30 km/h ..und an der stelle definitiv. das ist einfach zu schnell für nen von der fahrbahn getrennten radweg.

  6. Der Radweg - die unendliche Geschichte #6
    Gast29311
    Auch wenn diese Diskussion schon leidig ist usw usf möchte ich doch einmal (wirklich nur ein einziges Mal und nie nie wieder) meinen Senf dazu geben:

    Ich freue mich über jedes Ar... von Radfahrer, der hier in der Umgebung nicht den Radweg benutzt, wenn einer da ist. 95% der Radwege sind hier befahrbar und das auch mit hohen Geschwindigkeiten, da wenig bis garkein Fußgänger/Radfahrerverkehr ist. Die dämliche Ausrede der kaputten Wege gilt auch nicht, da die Radwege bis auf einige kleine Ausnahmen in Ordnung sind. Dort wo die Radwege nicht unbedingt mit hohen Geschwindigkeiten befahrbar sind, würde ich auch nicht die Straße dafür nutzen, denn diese ist dort auch hinüber.

    Genausowenig lasse ich die Ausrede durchgehen, dass ich auf einen Radfahrer aufpassen müßte, wenn er auf der Straße ist. Ich muss definitiv nicht damit rechnen, dass auf einer vielbefahrenen Straße ohne Geschwindigkeitsbeschränkung hinter der nächsten Kurve ein einspuriges Fahrzeug mit 30km/h auftaucht. Da hab ich weder mit 100km/h noch mit 80km/h eine Chance vor diesem Fahrzeug stehenzubleiben. Ist Gegenverkehr, landet der Radfahrer auf der Haube (und das völlig zu recht!). Landwirtschaftliche Fahrzeuge mögen nicht unbedingt schneller sein, aber deutlich breiter und größer und daher schon von weitem (auch hinter der Kurve) zu sehen. Bei Rädern ist das nicht der Fall.

    Desweiteren ist mir einfach nicht klar, warum auf der Straße gefahren wird, wenn doch sooo viel Verkehr auf den Radwegen ist. Entweder "benehme" ich mich dann 5 Minuten bis ich daran vorbei bin oder ich fange gleich mit dem Training außerhalb von Ortschaften und beliebten Ausflugszielen an. Bis jetzt hab ich noch keinen Ort gefunden, der nicht innerhalb von 5km fahrradfreundlich war. Wenn man schon so trainiert ist, dass man unbedingt die Straße nutzen muss, kann man die 5km auch rausfahren aus der Stadt und dort sein Training beginnen. Das dürfte ja kaum der Arschbacke auffallen.

    Daher finde ich es persönlich um keinen Radler schade, der auf der Straße umgefahren wurde, obwohl ein Radweg vorhanden ist. Wegen meiner könnten es auch gerne mehr werden so als abschreckendes Beispiel. Und wehe es meckert jetzt irgendjmd rum von wegen taktlos, pietätslos, gemein, gehässig oder sonstwas. Jeder selbst schuld, der sein Leben aufs Spiel setzt. Wo ein Radweg ist, hat auch der Radler diesen zu benutzen. Wenn es ihm nicht passt, soll er eben die Strecke wechseln!

    Auch ich versuche zu "trainieren". Sollte ich irgendwann mal die Geschwindigkeiten erreichen, die mir ein Befahren der hiesigen Radwege nicht mehr möglich machen, wechsel ich die Strecke.

    Das wars für mich für dieses Thema. Ich werde nicht mehr darauf antworten und auch nicht in anderen Themen über Radwege und deren Sinn/Unsinn meinen Senf dazu geben. Nehmt meine Antwort auseinander, verwendet sie weiter, hasst mich. Meine Meinung steht oben und ich lasse mich davon nicht abbringen und genauso werde ich nicht freundlicher zu radwegverweigernden Radlern.

    Edit (für den Fall das dies hier doch noch jmd liest):

    Irgendwie hatte ich vergessen, dass ich in einem Forum bin. In ebendiesen sind sind häufiger Leute unterwegs, die sich mit "Totschlagargumenten" wie "Troll" oder auch gerne "isso" (ersteres im Internet, letzteres eher in der intellektuellen Unterschicht zu finden) noch einmal dazugesellen müssen ohne noch Argumente zu haben. Eigentlich ist mir das nur aus Foren mit IT-Themen geläufig, aber irgendwie hat sich die Generation "Subjekt-Prädikat-Objekt-Beleidigung" auch in anderen Foren schon verirrt. Erbärmlich, aber in anderer Hinsicht auch lustig.

    Nun bin ich endgülitg aus dem Thema "Radweg" raus und grinse weiter vor mich hin, ob als getrolle oder ernstgemeint sei euch dahingestellt.
    Geändert von Gast29311 (30.01.2012 um 17:42 Uhr)

  7. Der Radweg - die unendliche Geschichte #7
    SSX
    Gähn, das nennst Du trollen, pfff, Anfänger

  8. Der Radweg - die unendliche Geschichte #8
    Topas
    Zitat Zitat von SSX Beitrag anzeigen
    Gähn, das nennst Du trollen, pfff, Anfänger
    Hey, sei fair: Er hat sich wenigstens mal Mühe gegeben. Etwas zu sehr auf den Putz gehauen um glaubwürdig zu sein, aber es ist erkennbar Aufwand in seinen kleinen Rant geflossen.

    Überhaupt: man muss ja ein bisschen Mitleid mit den Trollen haben. Schließlich sind die alle verpickelte, fette, pupertierende Kinder

    Back to Topic:

    Innerorts ist es meiner Erfahrung nach vergebene Liebesmüh die Radwege auch nur versuchen zu benutzen. Lebensgefährliche Einfahrten, Fußgänger, Autofahrer, die deine Geschwindigkeit falsch einschätzen oder dich komplett übersehen sind eher die Regel als die Ausnahme. In den 30er Zonen ist es sowieso kein Problem mit den Autos, in den 50ern ist es auch auf der Straße entspannter als auf den Radwegen.

    Außerorts sieht es oft ganz anders aus: Landstraßen auf denen die Autofahrer mit 100 bis 120 Sachen an dir vorbeiziehen sind fies. Wenn die Straßen auch noch kurvig und hügelig, sprich schlecht einsehbar sind, ist es kritisch. Andererseits sind zumindest hier in der Gegend die Radwege an den Straßen brauchbar. Schöner glatter Asphalt, 1,5-2m breit, und nicht ständig von Querstraßen unterbrochen.

    Bisher hat sich kein Polizist bei mir gemeldet, wenn ich auf der Straße gefahren bin. Sollte es mal passieren biete ich ihm wohl an, mit 30-35 km/h über die Wurzelschäden zu brettern.

    Ich kann nur empfehlen, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen: Straßen aussuchen, die entweder gar keinen Begleitenden Radweg haben, oder so einen schlechten und offensichtlich fehlgeplanten, dass sogar die Omas den nicht benutzen wollen.

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