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Herbst-/Wintertrainingstagebuch 2011/2012

  1. Herbst-/Wintertrainingstagebuch 2011/2012 #1
    dgisseler

    Herbst-/Wintertrainingstagebuch 2011/2012

    Zeit für ein neues Kapitel aus meinem Trainingsdasein.
    Damit das Buch allerdings keine Unendliche wird, werde ich mich hier auslassen über den Zeitraum Herbst und Winter, sowie kommende angepeilte Veranstaltungen.....

    Ich versuche nachfolgend einfach all das zusammenzufassen, was meine sportlichen Aktivitäten seit Ende September waren und bis zum nächsten Frühjahr sein werden.

    Alles Begann mit.....

    unserem Urlaub in der letzten Septemberwoche / erste Oktoberwoche in Österreich.

    Wo: Fuschl am See
    Genauer: Mohrenwirt (wen`s interessiert: www.mohrenwirt.at)
    Gastgeber: Familie Schmidlechner
    Aufenthaltsdauer: 9 Tage (inkl. 1 Anreisetag + 1 Abreisetag)
    Trainingstage netto: 7
    Zusammensetzung des Trainings :

    Durch wunderschönes Wetter mit Temperaturen zwischen 24 und 29 Grad über alle Tage verteilt, ohne 1 Tropfen Regen, war es mir möglich, ein recht intensives Training zu absolvieren.

    RENNRAD:

    Die Lage des Ortes brachte mich in die mehr oder weniger glückliche Lage meine Radeinheiten sowohl Km- als auch Höhenmetermässig ausgedehnt zu absolvieren.

    Radeinheiten erfolgten alle 2 Tage in den Morgenstunden, durch eine kostenlose Leihgabe des Mohrenwirtes über alle Tage war man im unbekannten Terrain jederzeit Herr der Lage und konnte sorglos losstrampeln.

    Unterbringung des Schätzchen war hier übrigens in einem verschlossenen und videoüberwachten Raum möglich.

    4 Fahrten steigerten sich von 2 Stunden auf 5 Stunden.
    Zurückgelegte Strecke etwa 300 KM.
    hinter mich gebrachte Höhenmeter am Ende über 3500.

    LAUFEN:

    Laufeinheiten erfolgten immer an den Tagen in den Morgenstunden, an denen ich kein Rad fuhr.
    Laufstrecken waren durch Wegweiser vor Ort ausgeschildert, mit Höhenmeterangaben und auch mit Länge und farblicher Markierung, die den Level anzeigten.
    Das meiste waren Läufe zwischen 6 und 10 KM. Ruhige Dauerläufe meist.
    Einmal stand für mich allerdings die Laufrunde um den See an.
    Knapp über 11 Km und etwa 180 Höhenmeter. An sich also nichts dramatisches, dachte ich. Allerdings hatte ich solche Probleme auf dieser Runde, das ich dachte ich laufe irgendwas jenseits der Halbmarathon-Distanz. Ich führe dies auf die Luft dort zurück, den an 11 Km zu beissen hatte ich lange schon nicht mehr.

    Also war das Lauftraining dort ein solches, als wenn man eine To-Do-Liste hat, es hinter sich bringt und eben das Häkchen dran macht.

    Schwimmen:

    Im Komplett-Preis unserer Buchung war eben auch das Benutzen des privaten Badestrandes am Fuschl-See, sowie das Benutzen des Fuschl-See-Bades inbegriffen.
    Leider habe ich meinen Neo vergessen, an den ich mich nochmal gewöhnen wollte und so fiel eben das Freiwasserschwimmen weg (Temperaturen schätzungsweise unter 17 Grad).
    Stattdessen ging ich in den Nachmittags-/Abendstunden immer ins Seebad, das mit leicht erwärmten Seewasser (schätze ich mal, das es aus dem See kam. Sehr erfrischend ) betrieben wurde. Das Bad verfügte nur über Aussenbahnen, 5 Stück an der Zahl. Zu meiner Freude wurde dieses Bad die Woche über kaum frequentiert, so das ich in Ruhe vieles üben konnte.
    Machte am Ende genau 6 Schwimmeinheiten mit Schwimmzeiten zwischen 1 und 1,5 Stunden.
    Man musste zum Seebad halt 3 Minuten Fußmarsch in Kauf nehmen, aber das war wirklich, wirklich zu verschmerzen.

    Leider nahm auch diese kleine "Trainingslager" irgendwann ein Ende, genauer gesagt am 3. Oktober stand die Abreise an.
    Wobei meiner Freundin und mir klar ist, hier wollen wir unbedingt wieder hin.
    Mein Wunsch wäre es, das ich nächstes Jahr meinen Urlaub so legen kann, das ich die Möglichkeit habe unseren Urlaub mit dem dort, an einem benachbarten See, stattfindenden "Mondseetriathlon" als Sportler aus Deutschland für unseren Verein zu absolvieren.... Man muss sich nur Ziele suchen..

    Nach unserer Heimkehr gönnte ich mir einfach 2 Tage Ruhe.

    Jetzt kommt eine kleine Schnellzusammenfassung:

    Am 6. , 7. , 9. , 10. , 12. Oktober trainierte ich in der heimischen Schwimmhalle.

    Am 14. Oktober Schwimm-Training mit dem Verein, obwohl mir allerdings schon die ganze Woche die rechte Schulter schmerzte (zuviel Schwimmtraining ?)

    Am 11. Oktober und am 13. Oktober zog ich Abends noch einmal einen GA1 10 Km Lauf und einen intensiven, schnellen 5 Km-Lauf durch, in Hinsicht auf den heutigen 10 Km Lauf in Kerkrade/Niederlande. Zeiten waren bis gerade noch nicht raus, ich hoffe im Laufe des Tages weiss ich mehr. Denn leider hat meine Pulsuhr gespinnt. Erst zeigt sie mir zwischendurch einen Puls von 198 Schlägen () an - das kann nicht sein - und dann verlor sie zwischendurch den Kontakt öfters zum Brustgurt.

    Durch die schmerzende Schulter, die mich in der Bewegung handicapt und zum anderen viel zu wenigem Lauftraining, war ich schon etwas besorgt.
    Ziel a) ankommen
    Ziel b) nicht letzter sein
    Ziel c) AUF GAR KEINEN FALL VON ANDEREN LEUTEN ZIEHEN LASSEN, SONDERN EIGENES TEMPO HALTEN !

    Zusatzziel:


    Ziel d) 50 Minuten oder darunterbleiben wären für mich heute traumhaft

    Sonne schien, es war jedoch nicht übermässig heiss. Ideal eigentlich.
    Dann der Startschuss und auf in die erste Runde à 2,5 KM.
    Pulsuhr ging zu dem Zeitpunkt noch und ich wollte nach Möglichkeit jede Runde mit 12 Minuten - 12,5 Minuten beenden.

    Dann liess ich mich die ersten 500 Metern von anderen ziehen. Gar nicht mein Rythmus. Liess mich zurückfallen und lief ab dann mein normales Tempo.
    An sich kam ich gut über die erste Runde. Knapp über 12 Minuten, aus meiner Sicht voll im Soll. Es klappte wie am Schnürchen, die 2. Runde war geringfügig langsamer und dann kamen auch schon die ersten grazilen schwarzen Antilopen an mir vorbei (Endzeit 28 Minuten 39 Sekunden..... ... und das soll denen Spass machen ? Naja, wenn man auf Siegprämien angewiesen ist, ich nicht...).
    In der 3. Runde musste ich das mit meiner Pulsuhr über Bord schmeissen, denn die Aussetzer fingen an und so manche Sekunde wurde einfach nicht gezählt.
    Bin das ganze noch ganz gut zuende gelaufen, ohne technische Unterstützung und war alles in allem sehr zufrieden.

    Bilder folgen noch und ich muss mir jetzt Gedanken machen, welche und wie ich die nächsten Projekte am besten in Angriff nehme.
    Eines steht schon fest, bedeutet aber, das ich ausser viel Lauftraining und Schwimmtraining weniger zum trainieren auf dem Rad kommen werde:

    http://www.atg-aachen.de/content/atg-winterlauf

    Gruss Dieter

  2. Herbst-/Wintertrainingstagebuch 2011/2012 #2
    dgisseler


    von rechts nach links:

    Peter, Heinz, Beatrice, Patrick und ich selbst

  3. Herbst-/Wintertrainingstagebuch 2011/2012 #3
    dgisseler


    Ich nenn`sie "die Entspannten" (mit Kinderwagen schneller als ich ohne)...

  4. Herbst-/Wintertrainingstagebuch 2011/2012 #4
    dgisseler
    ... Ergebnisse sind raus und ich bin für mich persönlich zufrieden....

    benötigte Zeit: 48 Minuten 37,3 Sekunden Endzeit


    Der schnellste war 2 Minuten 51 Sekunden je Km... abartig
    Geändert von dgisseler (16.10.2011 um 18:50 Uhr)

  5. Herbst-/Wintertrainingstagebuch 2011/2012 #5
    Gast21203
    Klasse Bericht ,schöne Bilder

  6. Herbst-/Wintertrainingstagebuch 2011/2012 #6
    dgisseler
    Danke Jarno. Habe mir auch Mühe gegeben beim Schreiben und formulieren :-)
    Ich hoffe, das ich jetzt mal wieder Zeit für`s Lauftraining finde. Wie läuft`s bei Dir ? Wie ich heute kurz gesehen habe, hat sich bei dir ja auch anständig was getan, oder ? Gewicht ordentlich reduziert ? Gut gemacht...
    (Es gibt noch mehr Bilder in meiner Galerie)
    Geändert von dgisseler (16.10.2011 um 21:50 Uhr)

  7. Herbst-/Wintertrainingstagebuch 2011/2012 #7
    dgisseler
    Wenn ich Morgen früh genug rauskomme, fahre ich mit dem Bike zur Arbeit und nach Feierabend anschliessend noch eine ruhige Runde, so das ich wenigstens noch auf meine 40 oder 50 Km gesamt komme.
    Aber momentan bin ich so groggy, da muss ich mal schauen, ob ich die Nachtruhe nicht bis zur letzten Minute auskoste.

  8. Herbst-/Wintertrainingstagebuch 2011/2012 #8
    Gast21203
    Danke der nachfrage,ja ich habe mal wieder was verloren.Werde mich jetzt verstärkt mein schwimmen widmen und die 2000Meter knacken.
    Bis 1800 wahr ich ja mal,allerdings völlig kaputt danach
    Mein Endziel sind die 3800 Meter Freistil


    Gruß Jarno

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