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Trainingsüberlegungen

  1. Trainingsüberlegungen #73
    frixie
    Nach drei Tagen auf der Rolle hab ich schon eine merkbare Lösung der Kettenspannung.

  2. Trainingsüberlegungen #74
    frixie
    Ich hatte mich letztens mit einem Radsportler unterhalten.
    Ich sagte ihm, dass in diesem Forum erzählt wurde, man müsse einen Tag Pause für die Regeneration einlegen.
    Er antwortete mir, ich wüsste als Sportler genau, wann ich eine Pause einlegen müsse. Ich sollte weniger auf dieses Forum hören, sondern vielmehr auf meinen Körper.
    Geändert von frixie (03.01.2012 um 00:54 Uhr)

  3. Trainingsüberlegungen #75
    thomaspan
    Zitat Zitat von frixie Beitrag anzeigen
    ... ich wüsste als Sportler genau, wann ich eine Pause einlegen müsse. Ich sollte weniger auf dieses Forum hören, sondern vielmehr auf meinen Körper.
    Das sehe ich genauso. Aus diesem Grund fahre ich mal mehr, mal weniger, mal schneller, mal langsamer, mal gar nicht ... und bekanntlich ohne jedes technische Helferlein (Tacho, TF, Computer) + mache viel anderen Sport (Laufen, Krafttraining, Cardio, Seilspringen, Squash, Tischtennis ... aber auch mal Jonglieren, was ja eher kein Sport ist ).

  4. Trainingsüberlegungen #76
    Wolfgang Beckmann
    Hallo Frixie,
    zu Deinem Posting #71 Depressionen und Profisport. Ich denke, dass Du mit Deinen Gedanken die Kausalitäten umdrehst. Sport ist natürlich für Menschen mit depressiven Störungen ein gutes Ventil, positive Empfindungen zu entwickeln. Durch die Endorphine werden so genannte "Glückshormone“ ausgeschüttet.

    Depression bedeutet aber zunächst eine oft extrem ausgeprägte Motivationsstörung. Und die wiederum ist die denkbar schlechteste Ausgangsposition für Hochleistungssport. Und daher wird der Hochleistungssport ganz sicher keine Möglichkeit darstellen, die Depressionen zu bekämpfen. Sport ja, Hochleistungssport nein.

    Wolfgang
    Geändert von Wolfgang Beckmann (04.01.2012 um 22:02 Uhr)

  5. Trainingsüberlegungen #77
    frixie
    Heute trocken, Luft = neblig - feucht wie gestern, 1-2 Grad Temperatur.

    Aber wärmer als gestern. 54 km.

    Wenn ich mich verausgabe, muss ich schnell atmen, weil ich nur ein kleines Lungenvolumen habe. Das heißt aber auch, dass die Lunge bei Belastung die Außentemperatur annimmt.

    Da ich nicht wie letztes Jahr, ungefähr zur gleichen Zeit, eine Rippenfellentzündung bekommen will, musste ich mir was einfallen lassen. Also z. B. langsamer fahren, was angesichts der in den Kurven gefrorenen Straße auch angeraten war.

    Da ist mir noch eine zweite Möglichkeit eingefallen: sog. "Atemmangeltraining".

    Ich kenne das vom Schwimmsport. Man kann schneller schwimmen, wenn sich der Kopf unter Wasser befindet. Man sollte also nur hin und wieder atmen.
    Die Theorie ist folgende: es hat keinen Sinn, die Luft, die man gerade erst eingeatmet hat, sofort wieder auszuatmen. In der Atemluft befindet sich noch genug Sauerstoff, um einen anderen Menschen mit Sauerstoff zu versorgen. Also behält man die Luft über längere Zeit in der Lunge.
    Der Zwang zu atmen entsteht nicht aus einem Sauerstoffmangel, sondern durch einen erhöhten Kohlendioxydanteil.
    Sinn des Atemmangeltrainings ist es, der Lunge beizubringen, der Luft möglichst viel Sauerstoff zu entziehen.
    Dieses Training würde aber nur trainierten Sportlern empfehlen. Folge können ein Schwindelgefühl bis zur Bewusstlosigkeit sein. Es sollte ein ausgebildeter Trainer dabei sein.

    Für mich ergab sich der Vorteil, dass meine Lunge die kalte Luft erwärmen konnte.

  6. Trainingsüberlegungen #78
    frixie
    In der letzten Woche habe ich vor dem Training Kohlehydrate gegessen.
    Damit stieg meine Leistung ziemlich sehr gut (Durchschnittsgeschwindigkeit & Vmax).

    Ich habe mich dieses Wochenende für die Landesmeisterschaften (LM) im Schwimmen gemeldet. Da ich keine Möglichkeit habe, das Schwimmen zu trainieren, muss ich die Ausdauer auf dem Rad trainieren...
    Die Strecken sind seeeehr kurz, da stört mich die mangelnde Fähigkeit, Kohlehydrate zu verbrennen.
    Deswegen die Ernährungsumstellung.
    Die Beine gehen sehr gut, die sollten nicht versauern. Das heißt aber auch, dass die Arme sehr viel später versauern, denn der Körper ist, was den Laktatwert angeht, eine Einheit. Das ist mein Plan für die Ausdauer.

    Beispiel: wenn die Beine schwer werden, tun es die Arme auch - und umgekehrt, obwohl du nur eine Muskelgruppe beanspruchst.
    Geändert von frixie (07.02.2012 um 08:11 Uhr)

  7. Trainingsüberlegungen #79
    frixie
    So. Schwimmen ist vorbei und damit senke ich wieder die Kohlenhydrate.
    Ich hoffe, dass ich gut genug trainiert bin, dass es bei Unterzucker keine Probleme geben sollte.

  8. Trainingsüberlegungen #80
    frixie
    In den letzten Trainingstagen kam mir die Idee:

    Den Gegenwind, den die TDF-Fahrer beim Schnitt von 45 km/h haben, den habe ich hier im Stehen, da brauch ich gar nicht zu fahren.

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