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Wie erreicht ihr Komfort auf schlechten Straßen?

  1. Wie erreicht ihr Komfort auf schlechten Straßen? #1
    drmaxx

    Wie erreicht ihr Komfort auf schlechten Straßen?

    Der Zustand der Strassen verschlechtert sich zunehmend. Insbesondere die weniger oft befahrenen Wege, welche von mir als Fahrradfahrer bevorzugt werden. Welche Möglichkeiten nutzt ihr um das Fahrgefühl trotzdem einigermassen qualitativ hoch zu halten?

    Hier meine Überlegungen:
    * Federgabel: Bringt bei den grossen Schlaglöchern was, allerdings kann ich dann auch einfach aus dem Sattel . Das kleine Geloche auf der Strasse schlagen aber immer noch voll durch.

    * Ballon-Pneus: Habe mir BigApples montiert. Ist irre toll wenn man die Dinger auf 2 bar belässt. Allerdings ist dann auch der Rollwiederstand heftig. Pumpt man sie auf 3.5 bar fährt der Reifen ganz flott aber auch die Federwirkung ist futsch.

    * Dann gibt es ja auch noch Rahmen (Stahl soll besser sein als Alu), gefederte Sattelstützen aller Art und dann der eigentliche Sattel . Habe da keinerlei Erfahrungen und hoffe auf eure Berichte.

    Also: Wie sieht eure erfolgreiche Taktik gegen schlechte Fahrbahnen aus?

  2. Wie erreicht ihr Komfort auf schlechten Straßen? #2
    brulp
    kommt ganz aufs rad an.

    ansonsten immer reifen mit einer weichen gummimischung und kein maximaldruck.

    zusätzlich kann man mit leichtem lenker- und vorbau nachhelfen - die flexen stärker. gut ist auch eine dünne sattelstütze, aber das kann man sich ja nicht aussuchen.

  3. Wie erreicht ihr Komfort auf schlechten Straßen? #3
    FrankWurr
    Hängt von der Art der schlechten Fahrbahn ab. Auf "Plattenwegen" fahre ich langsamer, statt 25 - 30 km/h nur 10 - 15 km/h. Auf Waldwegen hängt es von der Art und Frequenz der "Störung" ab. Meist gilt hier: Ganz langsam oder ganz schnell. Alles dazwischen ist nicht empfehlenswert. Auf Wellblechpisten gibt es ja auch nur zwei Geschwindigkeiten: Schrittgeschwindigkeit oder alles was geht.

  4. Wie erreicht ihr Komfort auf schlechten Straßen? #4
    nomoregears
    Zitat Zitat von drmaxx Beitrag anzeigen
    Wie sieht eure erfolgreiche Taktik gegen schlechte Fahrbahnen aus?

    Wenn die Straße wirklich wenig befahren ist, suche ich mir eine Ideallinie (zwischen den Schlaglöchern und Teerflicken), ansonsten vermindere ich die Geschwindigkeit.

    Gruß, Paule

  5. Wie erreicht ihr Komfort auf schlechten Straßen? #5
    Frankenbu
    Stahlrahmen mit Federgabel, dazu dicke Big Apples mit wenig Druck und nen Brooks, dazu noch weiche Griffe und eine relativ lockere Lenkerhaltung. Sitzhaltung leicht Vorgebeugt und schon ist man reltiv entspannt unterwegs (für ein Rad sehr entspannt) Allerdings ist dann mit Durchschnitten von über 20 nur mit extremen Flüssigkeitsverlust beizukommen was dem Komfort Ansprüchen entgegenwirkt. Von daher in der Ruhe liegt die Entspannung

  6. Wie erreicht ihr Komfort auf schlechten Straßen? #6
    Rad_Los
    aktiv gegensteuern: Bei schlechtem Untergrund Sattel entlasten und die Arme leicht gebeugt und locker lassen. Dann tanzt das Rad etwas mehr, aber man hat keine Probleme.
    Ansonsten ist es auch eine Frage des Fahrrads und des Einsatzbereiches. Bei mir ist der Einsatzort fast nur Asphalt also sind harte Reifen, Starrgabel und Sattel ohne Federn für mich mehr Komfort und Federgabel und/oder - sattel würden mir unterm Strich Komfort wegnehmen.

  7. Wie erreicht ihr Komfort auf schlechten Straßen? #7
    Arcadius
    Auf die Gefahr hin, ausgepfiffen zu werden:
    Ich habe neben meinem Starrgabel Trekker noch ein Fully MTB, daß ich mit 63er City Marathon zum "Supermoto" umgerüstet habe. Dadurch kann ich relativ viel Luftdruck fahren, habe aber auch den Vorteil des größeren Radumfanges. Rennen gewinne ich damit sicher nicht, aber auf unseren schlechten Radwegen und natürlich im Wald brauche ich nicht Schlangenlinien um die Aufbrüche und Schlaglöcher fahren.

  8. Wie erreicht ihr Komfort auf schlechten Straßen? #8
    Spyder
    Stichwort: Carbongabel Bin eine gestern probegefahren. Deutlicher Unterschied zu normalen Stahlgabeln.
    Und es war kein Placeboeffekt: Ich habe nach der verblüffenden Fahrt nach der Ursache gesucht und habe entdeckt, dass das Rad eine Plastikgabel hat :P

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