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Magura HS11

  1. Magura HS11 #1
    FB1990

    Magura HS11

    Vorher fuhr ich mit einfachen V-Brakes, die mir irgendwann auf den Keks gingen, alle 500 km nachstellen, also wollte ich zuerst Scheibenbremsen aber da mich der Händler auf hydraulische Bremsen brachte, kaufte ich ein Fahrrad mit den Magura HS11 und ich muss sagen, bis jetzt war es ein absoluter Volltreffer, denn der Kompromis aus Bremskraft und Preis, was die Wartung betrifft ist optimal, denn 2€ mehr als V-Brake-Beläge sind es mir Wert, vor allem weil ich viel fahre und häufig Bremsen muss.

    Optisch fällt sie auch viel weniger auf als Scheibenbremsen, was vllt. eine kleine Sicherheit gegen Diebstahl ist aber trotzdem sieht das ganze gut aus.

    Selbst nach 1500 km ohne Nachstellen sind noch Vollbremsungen möglich, wobei die Reifen den Spaß verderben .

  2. Magura HS11 #2
    marcela
    Ich kann dem Zeug nichts abgewinnen. Bremswirkung ist ungenügend, Fahrrad einmal umgefallen, schon ist eine Leitung undicht und reparieren kann man das auch nicht so ohne weiteres. Hab den Krempel noch rumliegen und werde das irgendwann verschenken. Kommt mir nicht mehr an ein Fahrrad.

  3. Magura HS11 #3
    Tretfaul
    Zitat Zitat von marcela Beitrag anzeigen
    Bremswirkung ist ungenügend
    Kann eigentlich nicht sein, wenn sie richtig eingestellt ist.

    Die Erde ist keine Scheibe!

  4. Magura HS11 #4
    Äquatour

    Ein Quantensprung...

    ... zumindest wenn man vorher eine 08-15 V-Brake fuhr.

    Optik:

    Die Bremse an sich sieht aus wie man sich einen schwäbischen Stopper vorstellt. Technisch, klar und Funktionell. Die Bremse strahlt aus was sie muss - Sicherheit und Robustheit. Die Plastikhebel wurden ja mittlerweile durch Alu getauscht, von daher außer was die Zylindergröße angeht kein Ding. Aber auch die Plastegriffe sind in Ordnung, tuen ihren Dienst genauso.

    Gewicht:

    Ist für die Leistung voll in Ordnung. Schon schwerer als die Standard-V-Brake, aber trotzdem gut.

    Funktion:

    Lohnt fast nicht, davon anzufangen. Fühlt sich an, wie zwei Bremspedale für die Hände. Auch ohne Booster wunderbar in der Verzögerung. Wie bei jeder Felgenbremse bei vereisten Flanken mit Vorsicht zu genießen.

    Haltbarkeit:

    Bisher einen Herbst und einen Winter ohne auch nur den Hauch eines Problems (außer beim justieren, aber das hat sich geklärt). Die schwarzen Klötze gehen schon gut, aber die roten - das ist ein Traum (Aber das gehört ja nicht unbedingt nur zur HS11)

    Preis/Leistung:

    An sich wirklich teuer. Hatte das Glück einen Satz neue Vorjahresmodelle für schlappe 69 Euronen abzugreifen. Für das Geld, auf jeden Fall der Oberhammer.

    Gesamtbewertung:

    Unbedingte Kaufempfehlung, wobei die HS33 oder zumindest das Aufrüstkit (also die Griffe mit den stärkeren Zylindern) dem ganzen noch eins draufsetzen könnten. Aber auch so, einfach der Wahnsinn. Hätte nie gedacht, das eine Felgenbremse so gut arbeiten kann.

    Danke MAGURA!!!

    Einzige Einschränkung: Für eine Weltumradlung würde ich fast doch lieber Bremsen mit Zügen nutzen, da in der Tat die Wartung und Reparatur etwas weniger Improvisation zulässt als eine Standard V-Brake.
    Geändert von Äquatour (15.03.2011 um 19:26 Uhr)

  5. Magura HS11 #5
    Prometheus

    Magur HS11 Review

    Kleiner Tipp an FB1990: magst Du den Titel nochmal anpassen an die Version der Bremse? (Magura HS11 bis 2011 vielleicht?)
    Außer dem Hebelmaterial hat sich über viele Jahre nichts getan, ab 2011 ist es aber quasi eine andere Bremse. Das sollten wir hier in Zukunft vielleicht unterscheiden. Die Beurteilungen vor und nach 2011 gehören, meine ich, nicht in einen Topf. Ich nehme an Du hattest eine pre-2011er?



    Nun zur Bremse:
    Ich habe einige Zeit die HS33 gefahren und bin durch einen Diebstahl-bedingten Radwechsel zur HS11 gekommen. Inzwischen fahre ich natürlich wieder HS33. [IMG]file:///C:/Users/Pubbel/AppData/Local/Temp/msohtmlclip1/01/clip_image001.png[/IMG]
    Die HS11 hat mich wirklich überrascht. Oft wird die große Schwester HS33 empfohlen, sie hat nun mal mehr Bremskraft. Dennoch ist die HS11 beeindruckend. Sauber eingestellt (und das ist bei vielen nicht der Fall!) ist die Bremskraft mehr als ausreichend & nimmt es leicht mit allen Ausführungen mechanischer Felgenbremsen auf, ist dabei aber besser zu dosieren! (absolute Highend Modelle mal ausgenommen)
    Der Griff ist leider ein 4-Fingergriff (ich hatte die Alu-Variante), ich habe beide weit innen montiert, sodass ich sie wie 2-Fingerhebel bedienen konnte. Das brachte nochmals Bremskraft, ebenso die Booster. Nötig sind diese aber nicht.
    Was die Wartung angeht ist die HS11 natürlich ein Traum. Einmal sauber eingestellt muss man lange Zeit nichts tun außer die Beläge runter zu rubbeln & ab und an nachstellen, Sommer wie Winter! Das Wechseln der Beläge ist schnell erledigt. Da verhält sich wie die HS33, sind ja schließlich untenrum die gleichen Bremsen. (allerdings gefällt mir die Belag-Nachstellung der HS33 besser, das geht auch beim Fahren… so kann man die Bremse straffer oder weicher stellen, je nach Bedarf)
    Was das Zerlegen angeht hat die HS11 mit geweitet aufgesteckten Schläuchen einen Nachteil gegenüber der größeren Schwester mit leicht wechselbaren Quetschhülsen. Leitungskürzen z.B. ist bei der HS33 ein Klacks, bei der HS11 eher knifflig. (Ich hab’s noch nicht geschafft!)
    Aber das sind Dinge die den Normalnutzer sicher nicht interessieren.
    Unterm Strich ist die HS11 der alten Generation auf jeden Fall eine sehr gute sorglos-Bremse, wenn auch nicht ganz billig. Für Vielfahrer rentiert sie sich aber schnell. Diese Bremse ist eine Empfehlung für viele, nur wer es (gerade am Griff) gerne sehr sportlich & knackig hat kommt um die teurere HS33 nicht herum. Für Alltagsradler, Trekking und Touren ist es aber eine gute Wahl!


    +hohe Bremskraft
    +hervorragende Dosierbarkeit
    +Wartungsarmut
    +Standfestigkeit & Robustheit

    -keine werkzeuglose Belag-Nachstellung
    -nur mit 4-Fingerhebeln erhältlich


    Gruß

    Prometheus __________________
    „Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden, wie beim Fahrrad.“
    Adam Opel (1837-95)
    Geändert von Prometheus (18.07.2011 um 22:57 Uhr)

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