Meine Erfahrungen mit dem SQ-Lab 602
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Wie schon einige andere - männliche - Teilnehmer hier im Forum habe auch ich des öfteren das Problem, dass der "Pillemann" während der Fahrt
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18.06.2008, 22:04
Meine Erfahrungen mit dem SQ-Lab 602
#1
Meine Erfahrungen mit dem SQ-Lab 602
Liebe Radler(innen)!
Wie schon einige andere - männliche - Teilnehmer hier im Forum habe auch ich des öfteren das Problem, dass der "Pillemann" während der Fahrt offensichtlich nicht ausreichend durchblutet wird. Dieses äussert sich bei mir mit einem seltsamen Kältegefühl und einem unangenehmen Kribbeln im Genitalbereich 
Herauszufinden, das bei diesem Problem nur der
Sattel
oder dessen Position Ursächlich sein kann, ist kein Hexenwerk und man(n) muss hierfür nicht zwingend Urologe sein. Also habe ich nach einer Alternative zu meinem jetzigen
Sattel
gesucht und bin bei der Firma SQ-Lab neugierig geworden. Nach ausgiebigem Studium der Webseite, Testberichte, Meinungen und Erfahrungsberichte habe ich mich dazu entschlossen, einen solchen
Sattel
muss ich ausprobieren um mir ein eigenes Urteil bilden zu können!
Die Suche nach einem Fachhändler, der vor dem Kauf einer solchen Sitzgelegenheit meinen Popo vermessen soll, ergab, dass ich nur rund 10 KM dafür radeln müsste. Na sowas?! Und das hier auf dem Land... Super!
Also bin ich heute nach Feierabend zum SQ-Lab Fachhändler geradelt und war ob der guten Beratung positiv überrascht. Ich habe, nach der Vermessung meiner Sitzknochen, den SQ-Lab 602 auf meinem Winora Orinoco montiert bekommen und man hat mir, ohne auch nur einen einzigen Cent als Kaution hinterlegen zu müssen, eine angenehme Testwoche gewünscht. Mein lieber Schieber, da war ich aber vollends platt. Toller Service ...
So, und wenn es euch Recht ist, dann möchte ich euch an meinen Testergebnissen teilhaben lassen.
Tag 1:
Das erste mal beim Händler auf dem
Sattel
zu sitzen war ein komisches Gefühl. Man merkt richtig deutlich, dass man gar nicht "vollflächig" auf der Satteloberfläche sitzt. Ich war so neugierig, wie der
Sattel
sich in der Praxis anfühlen wird, dass ich alle anderen Planungen für heute über Bord geworfen habe und eine Tour von 45 KM gemacht habe.
Die ersten 10 KM bis zum Heimatort waren komisch! Ich bin permanent hin und her gerutscht, weil ich keine Sitzposition finden konnte, die sich "wie gewohnt" anfühlt. Zu Hause angekommen habe ich mich in Radler-Bekleidung geworfen und bin zu einer Tour aufgebrochen.
Zunächst lagen einige Kilometer relativ fester Waldweg mit Ästen, Schotter und Schlaglöchern vor mir. Das ungewohnte Gefühl von der allerersten Fahrt lies so langsam nach und der
Sattel
wurde mir irgendwie sympathischer. Zwischenzeitlich hat der Streckenbelag mehrfach zwischen Asphalt in gutem und schlechten Zustand gewechselt und es war auch mal ein Streckenabschnitt auf Pflastersteinen dabei. Aber das Sitzgefühl war eigentlich immer ganz angenehm. Ich hatte mir eine Strecke ausgesucht, die ich in dieser Form noch nie gefahren bin und daher war ich häufiger so sehr mit der Streckenführung und dem geniessen der Landschaft beschäftigt, dass mir der neue
Sattel
schon bald gar nicht mehr bewusst war. Ich fühlte einfach gar nichts. Das war gar nicht mal so übel. Nacht rund 25 Kilometern, die ersten 10 vom Händler nach Hause mitgerechnet, fing ich an, diesen
Sattel
zu mögen 
Die Strecke war teilweise sehr schön, teilweise aber zu stark befahren, so dass ich an der Route noch mal arbeiten muss, aber der
Sattel
, um des es ja hier geht, den bemerkte ich erst bei KM 35 wieder. Der Pillemann hatte bisher bei dieser Ausfahrt zwar keine Probleme, aber ich hatte das Gefühl, als hätte ich Muskelkater in den Gesäßmuskeln?! Das Gefühl kannte ich bisher während einer Ausfahrt noch nicht und fühlte sich deshalb "komisch" an. Ich bin ein paar mal aufgestanden und im Wiegeschritt gefahren. Danach erneut eine bequeme Sitzposition gesucht und normal weiter gefahren. Dann ging es wieder eine Weile. Die letzten 10 KM kam dieses komische Gefühl immer mal wieder. Ich merkte irgendwie ganz deutlich, dass ich nur auf diesen beiden Sitzknochen hocke und der Rest des Allerwertesten irgendwie zu schweben scheint.
Nach der Tour, also unmittelbar nach dem absteigen, habe ich nicht das Gefühl, von einem
Fahrradsattel
aufgestanden zu sein. Es fühlt sich alles super und schmerzfrei an. Ich bin sehr gespannt, wie es mit dem Test weiter gehen wird ...
Bis hierher, erst einmal viele Grüße vom
Ralf
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22.06.2008, 11:08
Meine Erfahrungen mit dem SQ-Lab 602
#2
Hi Ralf,
hast Du den
Sattel
noch und bist Du weiterhin zufrieden ? Auch ich plage mich mit einem
Sattel
und habe testweise auf Selle Royal Gel mit Lüftungskanal ?! gewechselt. Gleich gehts los und ich bin gespannt was mein Hinterteil nach dem Ausflug sagt. SQ LAB hab ich auch schon ins Auge gefasst. Die Beratung von Deinem Händler scheint ja sehr gut gewesen zu sein. Das war nicht zufällig in Düsseldorf ? ;-)
Kennst Du oder sonst jemand einen guten Händler der diese Marke führt in D-Dorf ?
Viele Grüße und allzeit gute Fahrt
Andreas
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22.06.2008, 11:25
Meine Erfahrungen mit dem SQ-Lab 602
#3
Hi,
hier habe ich meinen (611´er) gekauft:
Zweirad Henning
Homberger Str. 19
D 40882 Ratingen
Grüße
Otto
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22.06.2008, 14:01
Meine Erfahrungen mit dem SQ-Lab 602
#4
Hallo Andreas,
ja, ich teste den
Sattel
jetzt den vierten Tag.
Es ist wirklich sehr gewöhnungsbedürftig und ich zwinge mich manches mal, dass ich den Test nicht vorzeitig beende. Denn es gibt wirklich ausreichend "Licht" und "Schatten". Mal ist es super bequem und ein anderes mal fürchterlich hart.
Gestern habe ich wieder eine Tour von 55 KM gemacht und die letzten 10 KM bin ich öfter mal aufgestanden, weil es doch etwas zwickte. Nach der Tour jedoch, war das Gefühl im Popo nicht so, als hätte ich gerade 55 KM auf einem
Fahrradsattel
gesessen, sondern als wäre nichts geschehen. Ich habe nun noch einmal den
Sattel
tiefer montiert, denn das hatte ich nämlich vergessen, obwohl es dringend angeraten wird, bei der Montage der SQLab Sättel die Sattelstütze um einige Zentimeter kürzer einzustellen.
Der Laden ist übrigens nicht in D-Dorf, sondern in Velen-Ramsdorf.
Viele Grüße
Ralf
-
19.04.2009, 23:48
Meine Erfahrungen mit dem SQ-Lab 602
#5
Hallo,
was ist aus dem Test geworden, hast du den
Sattel
noch ?
Auch ich habe gerade einen 602 zum Testen und kann deine Erfahrungen im Großen und ganzen bestätigen. Absolut keine Taubheitsgefühle mehr, aber die Sitzknochen schmerzen doch ein wenig nach einer längeren Tour.Unterm Strich kann ich damit aber eher leben. Bisher habe ich aber noch nie einen so 'schmalen '
Sattel
gehabt. Mein Testsattel ich 16cm breit.
-
20.04.2009, 08:35
Meine Erfahrungen mit dem SQ-Lab 602
#6
Ich habe meinen 602 meiner Frau ans Rad gebastelt und sie ist begeistert. Ich habe mir dafür einen Brooks B17 gekauft und bin auch begeistert.
mfg
Stephan
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29.04.2009, 13:49
Meine Erfahrungen mit dem SQ-Lab 602
#7
So, war eben bei "meinem" SQ-Lab Händler und habe mir den 602 bestellt.
Mit meinem serienmäßig-montierten Sitz habe ich ähnliche Gefühle wie der Threadstarter.
Nun hoffe ich mal auf Besserung. Versuch macht klug!
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29.04.2009, 14:43
Meine Erfahrungen mit dem SQ-Lab 602
#8
Sorry wegen der späten Reaktion. Ich hatte den Thread schon komplett vergessen...
Ja, den
Sattel
fahre ich immer noch. Das Gefühl ist auch eigentlich immer noch das gleiche. Seltsam hart und etwas "Aua" an den Sitzknochen, aber immer noch besser als ein taubes Fortpflanzungsorgan 
VLG Ralf
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Mit Helm oder besser ohne?
:pissen: