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GARMIN Edge 305 (KIT)

  1. GARMIN Edge 305 (KIT) #1
    resc

    GARMIN Edge 305 (KIT)


    Radcomputer gibt es auf dem Markt, wie Sand am Meer! Nach langer Suche und zahlreichen Vergleichen, bin ich letzten Endes beim GARMIN Edge 305 Kit gelandet.

    Das Kit umfasst:

    - GARMIN Edge 305 (Radcomputer)
    - Brustgurt
    - GSC 10 Trittfrequenzmesser
    - Training Center (Software)

    Daten:
    • Größe: 44x94x23 mm
    • Gewicht: ca. 90 g
    Features:
    • frei konfigurierbar
    • barometrischer Höhenmessung
    • drahtlose Puls- und Trittfrequenzmessung
    • Alarmfunktion
    • GPS Funktion, einfachste Navigation
    • Li-Ionen Akku
    • USB Schnittstelle
    Beim Auspacken fallen sofort die ungewöhnliche Form des Edge 305 und sein Gewicht auf. Er ist einer der größten und "schwersten" Radcomputer. was nicht unbedingt von Nachteil ist.

    Das Gewicht von ca. 90 g lässt sich auf den eingebauten Akku zurückführen. Die Gerätegröße, besonders die Größe des LC-Displays (Diagonale 4,7 cm), ist einer der Vorzüge des Edge 305. Glasklar, mit einstellbarem Kontrast und einer Auflösung von 128x160 Pixel. Für den Fall, dass es draußen dunkel wird bzw. ist, kann man eine Hintergrundbeleuchtung zurückgreifen. Schlechtes Wetter ist kein auch Problem, der Egde 305 ist wasserdicht.

    Nachdem man den Edge 305 erstmalig komplett aufgeladen hat, stehen 12 h bis 14 h (eine komplette Akku-Ladung) Fahrspass nichts mehr im Weg. Getreu dem Motto "ready to go" kann man den Edge 305 einschalten und losfahren. Zur Datenaufzeichnung sollte man aber nicht vergessen die Start-Taste zu drücken.

    34 Datenwerte (Puls (Maximum, Durchschnitt, Bereich), Zeit, Tempo, Strecke, Höhenmeter, Rundenzeit, Rundentempo, Rundenlänge, Trittfrequenz, durchschnittliches und maximales Tempo, Energieverbrauch (verbrauchte Kalorien), usw.) kann der Edge 305 kontinuierlich erfassen und verarbeiten bzw. berechen. Bis zu 8 Datenwerte können gleichzeitig in frei konfigurierbaren Feldern angezeigt werden (siehe Bild 2, Anhang). Man sollte aber im Vorfeld überlegen, mit welchen Daten man während der Fahrt versorgt werden will. Daten die nicht angezeigt werden, können später immernoch über das "Training Center" ausgelesen und analysiert werden, dazu aber später mehr. Die Bedienung erfolgt über fünf Tasten und ist größten Teils intuitiv, die Menü-Führung (deutsch) ist einfach und übersichtlich.

    Ein nettes Gimmick ist die GPS Navigation (siehe Bild 1), jedoch nicht mit Autonavi's ala TOM TOM zu vergleichen. Das soll sich mit den Neuerscheinungen Edge 605 bzw. 705 ändern, die über ein Farbdisplay verfügen und deutlich teurer sind. In einem Routenplaner (Google Maps, Radroutenplaner 5.0) bzw. einer Navigationssoftware (Global Navigator) können Routen mit bis zu 100 Wegpunkten geplant und auf den Edge 305 übertragen werden. Allerdings werden nur die Formate .gpx und .crs unterstützt! Im Edge 305 selbst sind keine Karten hinterlegt, auf dem Display werden die einzelnen Wegpunkte der gespeicherten Route verbunden. Man hat also nur eine grobe Richtung. Nützlich ist hingegen die Funktion "Back to Start", bei der die Hinroute umgekehr abgefahren werden kann. Man findet so immer sicher zurück in bekannte Gefilde.

    Das oben erwähnte "Training Center" rundet das Packet ab. Über das Programm können Daten vom Edge 305 herunterladen, aufbreiten und analysieren (siehe Bild 4) werden. Es bleiben keine Geheimnisse bzgl. des aktuellen Leistungsstandes offen. Hervorragend ist die Möglichkeit komplexe Trainings (Tage, Wochen, Monate) im Vorfeld zu planen und diese auf dem Edge 305 zu hinterlegen, siehe Bild 5.

    Kleines Beispiel (siehe Bild 5):

    Man gibt folgendes vor:
    1. fahre 25 min im Bereich 70-80% der max. HF
    2. fahre die nächsten 30 min mit Trittfrequenz 90-100
    3. ....

    Überschreitet man diese Grenzen, meldet sich der Edge 305 akustisch bis man wieder innerhalb liegt. Das Training kann durch diese Unterstützung konsequent geplant und durchgeführt werden.


    Abschließend will ich kurz auf die Verarbeitung eingehen, die ihres Gleichen sucht. Nichts, gar nichts ist zu bemängeln; weder am Edge 305, am Brustgurt, am GSC 10. Alles tadelos und von hervorragender Qualität.

    Fazit:

    Der Preis von ca. 400 € im Kit dürfte die meisten Intressenten anfänglich abschrecken. Bei genauerer Betrachtung der gebotenen Leistung relativiert sich dieser jedoch. Die freie Konfiguration der möglichen "Informationsflut" lässt genug Raum den Edge 305 an die eignen Bedürfnisse anzupassen.

    Negative Punkte sind das hohe Gewicht und der fest eingebaute Akku.
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    Geändert von resc (27.02.2008 um 22:55 Uhr)

  2. GARMIN Edge 305 (KIT) #2
    KaiGo
    Nun ja. Klein & leicht isser und schon von daher reizvoll. Aber es fehlt die Möglichkeit der Speichererweiterung. Die GARMIN-Kartenupdates sind nach wie vor viel zu teuer.

  3. GARMIN Edge 305 (KIT) #3
    WolleMS
    Ich habe den Forerunner 305, beinahe gleiche Merkmale aber als Armbanduhr ausgelegt (hatte ich ursprünglich fürs Marathon-Training), ist aber auch zum radeln ideal... Kostet ca. 180Euro und eine Lenkerhalterung gibts auch...

  4. GARMIN Edge 305 (KIT) #4
    aufdemrad
    Ich fahre aktuell mit dem Edge 705, einfach weil der die Navigation als weiteres Merkmal hat. Was die Radfahrfunktionen betrifft gibt es eine relativ große Schnittmenge der Funktionalität mit reinen Radfahrcomputern, z.B. von SIGMA, aber auch Funktionen, die fehlen (Temperatur, Mitschnitt der Gesamtfahrtstrecke, auch dann, wenn keine Rundenaufzeichnung erfolgt, etc.).

  5. GARMIN Edge 305 (KIT) #5
    Detti

    Der Edge 305 kann mehr als hier dargesellt

    Der Edge 305 kann mehr als hier in diesem Bericht dargestellt. Die als nettes "Gimmik" bezeichnete GPS Navigation ist das Beste und Wichtigste am Edge. Er ist ein Navi. Abgesehen von der eher unwichtigen Routenfunktion, kann er vor allem Tracks aus dem Internet, bestehend aus tausenden von Punkten und fein aufgelöst, in sich einspeichern lassen. Diese Tracks lassen sich in jeden beliebigen Maßstab zoomen so daß jeder kleinste Schlenker sichtbar wird. Nach diesen Tracks zu fahren macht richtig Spaß. Das unterscheidet ihn von Fahrradtachos. Es können auch die gefahrenen Tracks auf digitale Karten übertragen werden. Er ist auch nicht schwer, sondern zierlich und leicht.
    Geändert von Detti (18.09.2011 um 12:44 Uhr)

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