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Grundlagenausdauer einschätzen

  1. Grundlagenausdauer einschätzen #1
    mr.bike

    Grundlagenausdauer einschätzen

    Ich habe mal ein etwas ungewöhnliche Frage:

    Wie merkt man, dass man eine gute Grundlagenausdauer hat?
    Die Frage ist schon ernst gemeint.

    Kurze Erläuterung:
    Nach allem was ich so gelesen habe, ist die Grundlagenausdauer (GA) das Fundament eines Ausdauersportlers. Trainiert man nur GA, kann man lange fahren. Schnell wird man dadurch nicht. (Besonders ich nicht) Soll ja auch nicht. Trainiert man nur hart, kann man nicht sehr lange fahren. Trainiert man erst GA und dann hart kann man lange schnell fahren. So die Theorie.

    Nachdem ich nun seit 05.11.07 nur GA trainiert habe, fühle ich mich im Ausdauerbereich gut. Knappe 7h im GA Bereich ist drin, fertig bin ich danach aber schon. Dafür beobachte ich aber, das es mir viel schwerer fällt meinen Puls über die GA hinaus zu bringen, besonders auf längere Zeit. (Körperlich schaffe ich das ohne Probleme, nur fehlt mir beim normalen Fahren die Motivation dazu). Sprich in den letzten Monaten fahre ich auf kürzeren Strecken langsamer, da ich mich an das GA1 schleichen gewöhnt habe. Das stimmt mich etwas unzufrieden, und ich frage mich ab wann man wieder härter trainieren muss.
    Ich hoffe ich konnte mich halbwegs klar ausdrücken, ist etwas kompliziert für mich das zu beschreiben. Geht es euch auch so, dass ihr langsamer werdet? Habe ich falsch trainiert?

    Eine Frage noch, an diejenigen denen Trainingstheorie schnurz piep egal ist: Fahrt ihr jetzt genauso schnell wie im Sommer?

    Die Diskussion ist eröffnet...

  2. Grundlagenausdauer einschätzen #2
    privy
    Zitat Zitat von mr.bike Beitrag anzeigen

    Eine Frage noch, an diejenigen denen Trainingstheorie schnurz piep egal ist: Fahrt ihr jetzt genauso schnell wie im Sommer?

    Die Diskussion ist eröffnet...
    hi mr bike,
    fahre im winter ca. 3-5km langsamer alleine um nicht zu schnell auszukühlen. die fahrtzeiten sind in etwa gleich, mal 7std. mal nur 2,5std., wie sommer halt.

    privy

  3. Grundlagenausdauer einschätzen #3
    xadax
    ich fahre so wie ich es für richtig halte,mal schnell mal langsam.
    ich fahre ja für mich und ich will kein spitzensportler werden und an veranstaltungen,nehme ich auch nicht teil.
    ich weiß was ich kann und wenn ich meine grenzen erreicht habe,dann steige ich auch ab und schiebe das rad für ein paar minuten.
    nebenbei fahre ich hin und wieder mit "privy" und der hat ja auch schon darauf geantwortet und so halte ich es auch

  4. Grundlagenausdauer einschätzen #4
    mr.bike
    So habe ich es auch eine Weile lang gemacht. Bis ich gelesen habe, dass es effektiver ist, dass etwas zu steuern. Letztes Jahr bin ich dann im Prinzip nur rumgegurkt Also weder sonderlich schnell noch lang.

    Dieses Jahr habe ich mir etwas mehr vorgenommen, sowohl was Geschwindigkeiten angeht als auch Distanzen. Möchte im Wp noch die 200km-Marke knacken, im Sommer soll es einen 300km Ritt geben.

    Im September steht dann eine TransAlp an. Ziel ist es mit Spaß über die Berge zu kommen und die Natur genießen zu können.

    Insgesamt habe ich mir also schon einiges vorgenommen, wegen den großen Distanzen habe ich im Moment die wenigsten Sorgen. Am Woe will ich 120km fahren, das soll dann kontinuierlich gesteigert werden.

  5. Grundlagenausdauer einschätzen #5
    Frankenbu
    Ich fahre immer was geht wenn ich allein unterwegs bin, allerdings geht nach 10 oder 15 min. nicht mehr viel und dann schleich ich halt so mit 22-23 dahin, die ersten zehn minuten schon immer so um die 30km/h aber ich fahr ja meist nicht mehr wie 20min Ich hatte in meinem ganzen leben noch keine Pulsuhr oder sowas rum, ich fahr halt um irgendwann wo anzukommen wo ich hinwill

  6. Grundlagenausdauer einschätzen #6
    Fietser
    Zitat Zitat von mr.bike Beitrag anzeigen
    Eine Frage noch, an diejenigen denen Trainingstheorie schnurz piep egal ist: Fahrt ihr jetzt genauso schnell wie im Sommer?

    Die Diskussion ist eröffnet...
    Hi,

    mir ist das piepegal, ich hab keinen Plan ich fahr wenn ich Lust hab, solange ich Lust hab und sooft ich Lust hab.
    Auch so schnell wie ich Lust hab, allerdings nie so schnell das mir die Puste ausgeht.

    Was mich am wenigsten interressiert ist mein "Schnitt" bzw. dessen Verbesserung.

    Ich trainiere ja nicht für irgendwas, ich fahr einfach.
    Das ich Winter langsamer fahre, schiebe ich auf die dickeren Klamotten, sprich schlechterer cW-Wert.


    Ferner bin ich nicht auf der Flucht.
    In irgendeinem MTB-Forum wurd das mal mit Soulriding umschrieben, ich glaub das trifft es.

    bis denn

    Gerd

  7. Grundlagenausdauer einschätzen #7
    mosabile
    hallo
    trainingtheorie ist mir eigentlich nicht egal, aber wenn ich mit dem rad draußen unterwegs bin, kann ich den ga1-bereich nicht halten. da ist immer irgendwo ein hügel, bei dem mir zwischendrin die idee kommt, daß ich den auch schneller hoch komme. und dann vergesse ich den ga-bereich. wenn ich aufs ergometer gehe, da kann ich das so richtig schön halten, aber draußen ist es mir meist ziemlich egal. allerdings fahre ich derzeit nicht die steileren hügel ab, sondern versuche mich im flacheren gelände zu halten. im winter fehlen mir die reserven für steilere stücke, da werden meine muskeln nicht richtig warm. dementsprechend bin ich zur zeit auch etwas langsamer und das rr steht schön brav im keller und wartet auf den sommer. da soll es dann auch eine etwas längere tour geben (~200km) und der klausenpaß wartet auch noch...
    gruß
    moni

  8. Grundlagenausdauer einschätzen #8
    Tiu
    hallo,

    von november bis januar trainiere ich vorwiegend im ga1 bereich, lasse allerdings auch größere steigungen nicht aus. ich fahre sie halt langsamer, als in der saison.

    ab februar, sollte es das wetter zulassen, steigere ich dann auf ga2 und fahre wieder intesiver und schneller, als im 'sogen.' winter. ich steigere vor allem die bergaufanteile im training. ich zähle mich zu den radlern, die lieber bergauffahren, als bergab, daher ist der steigungsanteil bei mir sehr hoch.

    ich habe die letzten jahre die erfahrung gemacht, daß sich die grundlagen, die man sich im winter erfährt, absolut im sommer bezahlt machen, wo es dann viel leichter fällt längere strecken schnell zu fahren. Ich bin gerne schnell unterwegs, von daher fehlt mir der ehrgeiz dazu nicht, auch wenn es manchmal schon heftig sein kann.

    unterstützend zum radtraining, laufe ich das ganze jahr hindurch 2-3 mal die woche zwischen 30 minuten und 3 stunden.

    ich trainiere auch nicht für wettbewerbe, habe es aber geographisch schon mit einer menge steigungen zutun und da ist eine gute form immer von vorteil, wenn man mit dem rad unterwegs ist. ich hasse es, zu schieben und war bisher auch nur durch pannen dazu veranlaßt

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