Touren, Ernährung und Diabetes ...

  1. Touren, Ernährung und Diabetes ... #1
    Gast4896

    Touren, Ernährung und Diabetes ...

    Hallo,

    da ich nun immer längere Strecken fahre, muss ich mich ja auch mal mit dem Thema Ernährung befassen. Wie in meinem Eingangsthread beschrieben, bin ich durch eine Diabetes Typ 2 und mächtig Übergewicht zum Radfahren gekommen.

    Mittlerweile und 68 Kilo weniger bin ich zwar aus den bedenklichen Werten raus und laut Arzt eigentlich gesund, verbleibe aber auf eigenen Wunsch in dem Untersuchungsplan mit den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen und möchte mich auch weiterhin so ernähren, als ob ich noch betroffen wäre, grins - da mir genau diese Ernährungsumstellung am besten auch beim abnehmen geholfen hat.

    Somit ist das Thema Kohlehydrataufnahme eines und auch die Tipps und Hinweise mit den Müsliriegeln und Trockenobst durch die Zuckermenge nicht ganz so mein Ding.

    Bin heute 130 KM geradelt und hab das Ganze mit einer guten Vollkornmahlzeit vorab untermauert... Hatte ja ursprünglich nicht vor so viel zu fahren, aber trotzdem zwei Dinkelbrötchen dabei, die ich unterwegs dann doch essen musste.

    Gibt es hierzu Erfahrungen?
    Versuche mich gerade mal für eine Ernährungsschulung im Diabetiker Programm anmelden zu lassen um mir hier mal Ratschläge zu holen.

    Danke euch
    Frank
    Geändert von Gast4896 (16.12.2007 um 17:42 Uhr)

  2. Touren, Ernährung und Diabetes ... #2
    Gast4896
    Hallo Ingmar,

    BZ Messgerät hätte ich gesponsort bekommen, wenn sich mein Langzeitwert verschlechter hätte. Hatte Anfang Februar einen Wert von 6,4. Bin mittlerweile, ohne Medikamente bei der letzten Kontrolluntersuchung nur durch Ernährungsumstellung, Sport und Gewichtsverlust auf 5,4. Wie mir mein Doc sagte - ein Wert den Gesunde haben. Daher müßte ich mir sowas kaufen... Wäre vielleicht ja mal sinnvoll.

    Danke dir auf jeden Fall
    Frank

  3. Touren, Ernährung und Diabetes ... #3
    Gast4896
    Hmmmh,
    erst mal danke fürs Kompliment. Hab eben kein Bock langfristig an die Nadel zu kommen... Das Dicksein hat mich ja auch net so richtig glücklich gemacht, wenn ich ehrlich bin. Aber man merkst immer erst, wenns zu spät ist - vorher hat doch kein Übergewichtiger Probleme, oder?
    Naja, wenn 6,5 die Schwelle sind, unter die man mit Medikamenten gedrückt werden soll, dann finde ich 6,4 eher grenzwertig . Mein Doc bezeichnet ab 5,8 als außerhalb Normbereich. Sagen wirs so - bei mir wurde es rechtzeitig diagnostiziert.

    Ich mach mal so weiter, wie bisher.
    Vielleicht gibts ja noch den ein oder anderen Tipp für die Ernährung unterwegs.

    Gegen die Kälte im Gesicht habe ich ja gerade auch was gutes gelesen - ich Weichei .

    Frank

  4. Touren, Ernährung und Diabetes ... #4
    Betablocker
    Hallo, mir geht es genauso!
    Bin auch Typ 2 und habe die selben Werte wie Du. Erst durch die Feststellung Typ 2 zu sein bin ich auf das Fahrradfahren gekommen.
    Inzwischen habe ich eine Kondition, die es mir erlaubt, auch große Strecken problemlos zu fahren...war dieses Jahr in Wien und Paris....ging von 84 kg auf 66 runter.....mein Arzt sagt 6.4 Langzeitwert seien für einen "Zuckerkranken" ein Wert wie er besser kaum sein könnte....keine zusätzlichen Risiken....naja, schaun mer mal..... Essen tu ich "normal" nur die Süssigkeiten lasse ich weg...

    Weiterhin viel Erfolg!

    Gruß Betablocker

  5. Touren, Ernährung und Diabetes ... #5
    Maico
    Hallo Betablocker
    du ja ein ganz schöner Leichenfledderer

  6. Touren, Ernährung und Diabetes ... #6
    leo1024
    Hallo, ich habe seit halbes Jahr gleiche Geschichte. Neue HbA1C noch nicht gemessen, alte im April war 6,4. Ich wiege jetzt 103 Kilo, was 20 Kilo weniger ist als im April.

    Generel habe ich von meine Diabetologin als Tipp bekommen, Früchte und Süsses nur zusammen mit Fett zu essen. Beim Bergwabndern im Juli war es eine Mischung von Rosinen und Nüsse, die ich ab und zu zu mir genommen. Die Belastungen war aber für mich extrem.

    Was Radfahren betrifft ist weniger bednklich, weil oft beanspruchte Muskel bauen mit der Zeit mehr Glykogen auf und Unterzuckerung ist selten möglich, praktisch nie. Gefahr besteht wenn man intensiv macht, was nicht so oft macht. Dann ist die Banane gute Hilfe, da schnell ins Blutt geht.

    Wie es bei dir funktioniert, solltest du selbst mit Hilfe von der Messgerät lernen. Anderen Weg gibt es nicht, keine pauschale Aussagen sind 100% richtig, da wir alle sehr unterschiedlich auf Essen reagiren.

    Ich kann nur sagen, dass ich ernähre mich mbeim solche Turen ohne jegliche Einschränkungen, da Zucker schnell in Muskeln aufgenommen wird. Nur muss man naturlich nicht übertreiben, wie früher

    Gruß, Leo

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