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SQ-Lab: Geld wert?

  1. SQ-Lab: Geld wert? #9
    dutschmann
    Zum Thema Breite: Du kannst dich mit dem nackten Hintern auf Wellpappe setzen, da sieht man die Abdrücke der Sitzknochen. Den Abstand messen und 10mm abziehen ergibt die ideale Bretie des Sattels. (hab ich hier im Forum gelesen )
    Warum 1 cm abziehen ? ganz falsche Aussage.
    Messen und gut ist nichts abziehen.
    Die Frage von Wilbert ist auch wichtig, für welches Fahrrad derSattel sein soll.

    Ich habe mir für mein RR ein SQ Lab zugelegt.Hatte damals eine überdurchschnittlich gute Beratung beim Kauf.Der Verk. machte mich auch darauf aufmerksam das man auch einen SQ Lab einsitzen muß!!!
    Nun Ich kann ein Langzeitstudie abliefern....
    Die ersten Tage dachte Ich, es wäre ein Fehlkauf..
    Erinnerte mich aber an die Worte des Verk. und biss auf die Zähne.
    Es war einfach anders.Ein völlig anderes Sitzgefühl.Aber dann von Tag zu Tag wurde er immer besser.Meine längste Tour war bis jetzt mit dem SQ Lab 9h und 15 Minuten ohne Pause.Keine Schmerzen kein einschlafen von Genitalien und Füßen.
    Fazit : Ich würde auch 200 Euro bezahlen..
    An meinen Trecker allerdings ist kein SQLab drauf.Fahre damit auch nicht länger als 3 Stunden.
    gruß Jörg

  2. SQ-Lab: Geld wert? #10
    Joggereg
    Hallo zusammen,
    ich habe habe vor vierzehn Tagen mit dem Biken angefangen, nach meiner ersten Tour (30 km) tat mir dermaßen die Kiste weh das ich sofort mit dem Biken wieder aufhören wollte. Dann habe ich von dem SQ Lab 202 gelesen und ihn gleich am nächsten Tag gekauft und getestet (40 km) und ich muss sagen einfach super leichte schmerzen aber erträglich. So, und nun die negative Seite der Sattel hat sich nach dem ersten Regenschauer durch die Nähte vollgesaugt und das ist natürlich nicht so toll habt ihr Ähnliche Erfahrungen gemacht oder stimmt mit dem Sattel etwas nicht?

    Ich werde ihn auf jeden Fall morgen zurückbringen schade eigentlich vom Sitzkomfort einfach spitze.
    Gruß Eckhard

  3. SQ-Lab: Geld wert? #11
    KaiGo
    Zitat Zitat von mr.bike Beitrag anzeigen
    Zum Thema Breite: Du kannst dich mit dem nackten Hintern auf Wellpappe setzen, da sieht man die Abdrücke der Sitzknochen. Den Abstand messen und 10mm abziehen ergibt die ideale Bretie des Sattels. (hab ich hier im Forum gelesen )
    Derjenige, der das hier im Forum gepostet hat, hat irgendwas durcheinander gebracht. Auf der Seite von bike-x-perts.com ist eine gute Anleitung zur "Wellpappentechnik". Von dem so ermittelten Wert wird nicht abgezogen, sondern zunächst aufgerundet und dann je nach bevorzugter Sitzposition (Zeitfahrt, Unterlenker-, Oberlenker-, Touringhaltung, Hollandradposition) zwischen 0cm und 4cm dazugerechnet!

    dutschmann's Hinweis, für welchen Radtypus der Sattel gesucht wird, ist dabei nicht unwesentlich. Die einzelnen Sättel von SQLAB sind je nach Radtyp (Sitzposition!) aufgebaut und nicht jeder Sattel eignet sich für jeden Radtyp.
    Geändert von KaiGo (27.04.2008 um 10:43 Uhr)

  4. SQ-Lab: Geld wert? #12
    aneuka
    Ich hab in den letzten Wochen ein paar Sättel ausprobiert und mich beim Händler ordentlich beraten und vermessen lassen.
    Ich fahre regelmäßig auch mal lange Strecken mit 4-5h Stunden auf einem eher Richtung Trekking gehendem MTB.

    Sitzknochenabstand 12cm
    Sitzposition: moderat, also Lenker und Sattel ca. gleiche Höhe
    Das bedeutet + 2cm für die Sitzposition, bei aufrechterer Position wären es + 3cm.
    Das heißt ich brauche einen Sattel der mind. 14cm breit ist. Die 14cm müssen aber die nutzbare Breite sein, das bedeutet bei Selle Italia wird die Auswahl sehr dünn, die besseren Selle Italia sind zwar in der Gesamtbreite locker so breit aber durch die Wölbung fallen die doch alle sehr schmal aus.

    Specialized gibt zwar die Breite mit 143 an, nutzbar sind aber weniger. Der Specialized war nicht schlecht, ich spüre aber beim bergauf fahren die Kanten vom Loch und hatte, zwar nur nach einiger Zeit, Probleme mit Taubheit. Durch den sehr punktuellen hohen Druck hatte ich das Gefühl das diese Stelle bei mir sehr empfindlich ist.

    Topeak Allay ist ein ganz neues Konzept mit Netz und Blasebalg zum aufpumpen. War etwas besser als der Specialized. Das ganze Zeug an dem Sattel hat nach dreimal fahren allerdings nicht mehr besonders gut ausgesehen. Insgesamt war der Sattel sehr unbequem trotz passender Breite. Um das Netz zu spannen hat der nochmal eine Erhöhung auf der Nase, da sollte man beim Fahren auf keinen Fall draufsitzen. Das hat bei mir einen richtig stechenden Schmerz ausgelöst.

    SQlab 610 ist auch ein neues Modell, war am Anfang etwas ungewohnt, man sitzt nicht mehr „im Sattel “ sondern eher oben drauf.
    Nach kurzer Zeit hat man sich daran gewöhnt. Auch die Sitzknochen habe ich zunächst etwas gespürt. Bereits bei der zweiten Fahrt´war das aber weg. Ich kann jedem hier nur empfehlen sich vermessen zu lassen und einen SQlab zu probieren. Der Druck am Dammbereich ist vollkommen weg, der Komfort ist auch bei langen Strecken unerreicht. Mit Abstand der beste Sattel den ich je gefahren habe. Der Sattel ist sehr leicht und die Verarbeitung geht völlig in Ordnung. Die Beratung beim Händler war super er kannte sich sehr gut aus und hat wohl beim Hersteller schon mehrere Schulungen besucht. (Urkunden an der Wand)

    Hab mir gleich für mein Stadtrad noch den 621 auch von SQlab geholt. Der ist mit 18cm im Prinzip zu breit für die Sitzknochen, aber da ich es hier etwas lockerer angehen lasse und eher aufrecht und auch mit Jeans fahre soll der Sattel wohl auch etwas „zu breit“ sein. Hier war bereits die erste Fahrt ganz toll. Mir macht das Radfahren jetzt wesentlich mehr Spaß, es ist unglaublich wie komfortabel das sein kann.

    Auch wenn der Sattel immer sehr individuell ist, oder gerade auch deswegen kann ich nur empfehlen zu einem Händler zu gehen der sich wirklich auskennt und Euch die Sitzknochen vermisst und dann einen SQ-lab zu testen.
    Geändert von aneuka (10.05.2008 um 07:26 Uhr)

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