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Na dann fange ich auch mal mit an zu protokollieren

  1. Na dann fange ich auch mal mit an zu protokollieren #1
    mr.bike

    Na dann fange ich auch mal mit an zu protokollieren

    So dann schreibe ich mal so auf was ich für Touren mache.

    Samstag, 26.05. 2007:

    10:30 Uhr ging es in Erlangen los. Wir fuhren zu dritt Richtung Osten hinaus über Buckenhof - > Uttenreuth -> Dormitz nach Neunkirchen. Von dort aus ging es nach Hetzles um dann das erste mal am Tag richtig schön hoch zufahren. Meine Beine waren schwer, so richtig fit fühlte ich mich nicht aber was solls. Ich kam als letzter oben an, aber ohne Unterbrechung. Dann ging es den Kamm weiter in Richtung Nordwesten, immer den roten Strich folgend. In Regensberg fuhren wir wieder herunter. Das war also unser erster Berg für heute. Es ging weiter über Mittelehrenbach in Richtung Schlaifhausen. Das nächste große Ziel hies Walberla. Auf den Weg dort hin haben wir einen "Hügel" angeschnitten (der Name wird nachgeliefert). Den Rodenstein sind wir komplett hochgefahren.
    Auf der Hälfte des Anstiegs haben wir aber eine Mittagspause gemacht. Nach der pause bin ich wieder auf das Rad gestiegen und ich dachte nur "Ohh nein". Ich hatte überhaupt keine Kraft mehr. Es ging nichts mehr. Als der Berg auch noch steiler wurde, musste ich absteigen ich konnte nicht mehr treten, im kleinsten Gang. Das Schieben fiel mir schwer. Mir war total heiß und ich wollte nur noch nach Hause. Oben auf dem Rodenstein, haben wir den Ausblick genossen und uns kurz erholt. Danach ging es wieder ein paar Meter runter um dann den (vorerst) finalen Anstieg zu meistern. Es ging auf den Walberla (St. Walpurgis) ca. 540m über NN.
    Mir ging es etwas besser, aber ich musste mich in den Schatten legen. Dummerweise ging mir jetzt der Wasservorrat aus. Also war der Plan in Richtung Forchheim (über Wiesenthau und Reuth) zu fahren, Wasser kaufen und dann nach Hause. gesagt getan. Unten angekommen war meine Schwäche wie vom Wind weggeweht. Ich war wieder topfit.
    Apropos Wind. Es zog ein Gewitter auf. Nichts destotrotz machten wir nocheinmal eine Pause in Forchheim um die Wasservorräte aufzufüllen und Energie zu tanken. Dann ging es weiter an den Bahnschienen entlang in Richtung Süden. Über Kersbach, Poxdorf, Igelsbach, Bräuningshof. Jetzt kam dann der wirkliche finale Anstieg hoch auf den Rathsberg. Aber wer hoch fährt muss auch wieder runter fahren. Am Krankenhaus unten angekommen sind wir dann durch den Meilwald nach Hause gefahren.
    Das Gewitter hat uns übrigens nicht erwischt.

    Gesamtlänge: 61km
    abs. Fahrzeit: 4h
    Gesamtzeit: ca. 5,5h
    Durchschnittsgeschindigkeit: ca. 15km/h

    Alles im allen eine schöne, anstrengende Tour, bei der ich große Defizite bei mir entdeckt habe.

    Ein Profil der Strecke habe ich angefügt. Wer die Strecke mal nachfahren will kann sich bei mir melden, dem lasse ich eine Karte zukommen.
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    Geändert von mr.bike (22.06.2007 um 10:19 Uhr) Grund: habe die versprochenen Grafiken angehängt

  2. Na dann fange ich auch mal mit an zu protokollieren #2
    mr.bike
    Sonntag, 27.05.07:

    Nach der anstrengeden Runde gestern, steht dieser Tag im Zeichen der Regeneration. Wir sind 9km zum Baggersee gefahren, gaaanz gemütlich. Dort haben wir 5 Schwimmzüge gemacht (ich glaube es waren wirklich nicht mehr ). Dann noch ein bissl gechillt, bis wieder so dunkle Wolken kamen. Dann ging es wieder schön gemütlich zurück. Diesmal hat das Wetter aber über uns gesiegt. 500m vor dem Ziel gabe es einen Wolkenbruch mit Hagel und Regen. Aber egal, wir waren ja sogut wie zu Hause.

    Tageskilometer: 18
    Fahrzeit: k.A. vlt. ne Stunde

  3. Na dann fange ich auch mal mit an zu protokollieren #3
    mr.bike
    Mittwoch 30.05.2007

    Start war 19:15 Uhr in Erlangen. Wir sind wieder zu dritt gefahren, allerdinigs mit einem Trainingspartner bei dem wir wussten das es für uns ein intensiveres Training sein wird. Aber da das super in den Trainingsplan reinpasst nahmen wir die Herausforderung an.
    Es ging in den Erlanger Reichswald, größtenteils auf den Waldautobahnen entlang, ein paar Hügel und gegen Ende auch noch ein paar Trails.
    Nach etwa 15km merkte ich das ich es soeben bereue das ich mich nicht richtig warmgemacht habe. Hinzu kam auch noch das ich in kurzen Hosen unterwegs war und noch keine Knielinge habe. Ein kleiner Hoppser und da ist das passiert was ich seit langem schon nicht mehr hatte. Einen Krampf. Ok es war ein Minikrampf aber immerhin. Also ging es erstmal wieder ein kleines bissl ruhiger zu.
    Gegen Ende war aber wieder alles ok und ich konnte wieder powern.
    Geschafft und glücklich kamen wir ungefähr 21:00 wieder zu Hause an.

    Strecke: 28km
    Durchschnittsgeschwindigkeit: 20,7km/h
    Höhenmeter: nicht mit Magic Maps nachgerechnet, dürften zwischen 100 und 200 sein, vielleicht auch 300
    Wetter: 15°C Sonnenschein, fast windstille
    Geändert von mr.bike (31.05.2007 um 09:42 Uhr)

  4. Na dann fange ich auch mal mit an zu protokollieren #4
    mr.bike
    Donnerstag, 31.05.2007

    Start in Erlangen um 7:35 Uhr.
    Zur Regeneration und um das halbwegs schöne Wetter zu Nutzen fahre ich heute mit Rad zur Arbeit. Gaaanz gemütlich.


    Strecke: 20km
    Höhenmeter: ca. 150hm (ich weiß zwar nicht wo die herkommen, aber Magic Maps wird es schon wissen)
    Durchschnitt: 19,7 km/h

    Zurück bin ich eine andere Strecke gefahren. Das war dann wahrscheinlich auch das letzte mal das ich diese Strecke gefahren bin. Viiieel zu viel in der Stadt. Und in Nürnberg habe ich auch das Gefühl das Fahrradfahrer zum Abschuss freigegeben sind. Jedenfalls habe ich meinen Fahrradcomputer nicht zurückgesetzt. Also kommt jetzt die Weiterführung der obigen Daten.


    Strecke: 55km
    Durchschnittsgeschwindigkeit: 21.8 km/h
    Geändert von mr.bike (01.06.2007 um 08:11 Uhr)

  5. Na dann fange ich auch mal mit an zu protokollieren #5
    mr.bike
    Dienstag, 05.06.2007:

    Ich bin heute mal wieder mit dem Fahrrad auf Arbeit gefahren. Dabei habe ich aber darauf Wert gelegt meinen Puls hoch zu halten. Wie hoch genau weiß ich, wie immer, nicht. An den kurzen Steigungen ging es aber auf alle Fälle schon in die Spitzenbelastung.
    Fazit: nach 5km ruhigem Einfahren durch die Stadt habe ich es richtig krachen lassen. Dementsprechend platt war ich auch am Ziel. Allerdings nicht so platt das ich nicht hätte weiterfahren können, aber definitiv mit ein paar km/h weniger
    Das war mein persönliches Ziel.

    Strecke: 20,5 km
    Durchschnitt: 23,2 km/h
    Wetter: 15 - 18°C (es wurde wärmer ) Sonnenschein

    PS: Ich überlege ob ich nicht doch mal wieder mit Pulsuhr fahre. Um zu testen ob sich die Abstinenz gelohnt hat und jetzt eine Überraschung kommt.

    PPS: Für die die es lesen und nicht wissen warum ich nicht mehr mit Pulsuhr fahre: Es hat mich immer frustriert beim Grundlagentraining das ich mich super gefühlt habe und vom Gefühl her ganz locker gefahren bin, aber der Puls hat immer was anderes behauptet Deswegen bin ich die letzten Monate ohne Kontrolle gefahren und hatte viel mehr spaß dabei.


    Die Rückfahrt:

    Bis auf das ich ganz schön Gegenwind hatte war nichts aufregendes, bin weiter zügig gefahren und hatte am Abend 41km bei einem Schnitt von 23,5 km/h auf dem Tacho stehen.
    Geändert von mr.bike (06.06.2007 um 10:11 Uhr)

  6. Na dann fange ich auch mal mit an zu protokollieren #6
    Skinny63
    Hallo Mr.Bike,
    nur kurz eine Ausrüstungsfrage: Fährst Du einen Radcomputer mit Pulsmessung? Wenn ja, welchen und wie sind Deine Erfahrungen damit?

    Grüße Skinny

  7. Na dann fange ich auch mal mit an zu protokollieren #7
    mr.bike
    Hallo Skinny63,

    ich habe nur einen ganz billigen Tacho, von Tchibo. Zusätzlich besitze ich noch eine billige Pulsuhr vom Mediamarkt.
    Eine kombinierte Variante ist im Moment aus finanziellen Gründen unmöglich, aber wenn ich mit meiner Ausbildung fertig bin *schwärmUndFreu* dann gehts richtig los. Sorry, da kann ich dir keine Empfehlung geben.

    mfg

  8. Na dann fange ich auch mal mit an zu protokollieren #8
    mr.bike
    Mittwoch, 06.06.07:

    Heute bin ich ganz gemütlich zur Arbeit gefahren, völlig ohne Stress, dafür aber mit einen kleinen Umweg in der Stadt.

    Am Kanal angekommen, wollte ich meinen Augen kaum trauen, es sah wohl echt so aus als hätte ich Rückenwind. Zwar nicht so stark aber doch spürbar. Wie doll er war merke ich heute abend dann wenn aus dem Rückenwind Gegenwind wird

    Strecke: 21,6 km
    Durchschnitt: 20,7 km/h

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