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DAS haben wir mehr oder weniger bestimmt alle schon mal so oder so ähnlich erlebt. Schön, wenn es dieses Thema auch mal in seriöse
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07.09.2010, 15:01
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#17

Zitat von
shadow

Zitat von
paulipirat
Upps shadow, kann es sein, dass Du die Aussage von fledi etwas zu wörtlich genommen hast?
Bei einem Medium, das auf rein schriftlicher Basis funktioniert, bleibt einem auch nichts anderes übrig. Da keine Smilies in dem Post vohanden sind, Ausrufungszeigen den Sachverhalt verstärken, würde ich in der Tat sagen:
Ja, er hat es so gemeint

Schau dir den Post an, den Fledi auch zitiert, dann sollte eigentlich vollkommen klar sein, dass SIE (
) es ironisch gemeint hat!
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07.09.2010, 15:28
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#18
upps, sorry fledi, wollte Dir nicht zu nahe treten mit "er"...
(vielleicht sollte man auf die Geschlechtersymbole achten...
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07.09.2010, 15:33
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#19
Ja, schon schlimm, dass mal wieder ein idiotischer Autofahrer einen Radfahrer umgenietet und sich dann auch noch erdreistet hat, einfach abzuhauen. Ich wünschte mir, dass so ein A...loch, so er denn gefasst werden sollte, ein Fahrverbot auf Lebenszeit erhält.
Was mir an dem Artikel aufgefallen ist, ist Folgendes:
Eine vorschriftsmäßige Fahrt, auf der Straße,
weil ein Fahrradweg dort nicht vorhanden ist
Schlecht geschrieben, denn der unbedarfte Leser (Autofahrer) kommt an dieser Stelle zu folgender, scheinbar logischen (wenn auch falschen) Schlussfolgerung: Ist ein Radweg indes vorhanden, so hat der Radfahrer ihn auch zu benutzen. Ein Hinweis auf eine nicht vorhandene Benutzungspflicht und die Bedeutung der entsprechenden Verkehrsschilder hätte hier für wesentlich mehr Aufklärung sorgen können.
Und weiter:
nicht zu weit in der Fahrbahn, aber mit gebührendem Abstand zu den rechts parkenden Autos.
Immerhin stimmte der Abstand zu den parkenden Autos. Aber ich habe das Gefühl, dass unser Herr Schürmann möglicherweise nicht mittig genug auf der Fahrbahn gefahren ist. Dann nämlich nimmt auch die Wahrscheinlichkeit ab, dass ein Autofahrer überhaupt auf die Idee kommt, den Rest der rechten Fahrspur für ein Überholmanöver zum Zwecke eines Rechtsabbiegens zu missbrauchen. Wer hingegen als Radfahrer die ganze Fahrbahnbreite für sich beansprucht, setzt mMn die Hemmschwelle ähnlich zu handeln Gedenkender deutlich herauf, da in diesem Fall ein Überholmanöver mit einem kompletten Spurwechsel verbunden und damit auch für den Autofahrer deutlich gefährlicher wäre.
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07.09.2010, 15:46
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#20
Zitat aus dem Bericht:
Da war kein Auto. Oder keins, das auf meiner Höhe gewesen wäre und in dessen toten Winkel ich fahren könnte.
Dann war doch ein Auto da. Direkt vor mir. Der Fahrer, es war ein Fahrer, hatte wohl gedacht, mit ein wenig Beschleunigung noch vor mir abbiegen zu können. Nein, so kann es nicht gewesen sein, es kann nur so gewesen sein, dass dieser spezielle Autofahrer gar nicht denken kann.
Er schaut also über die Schulter, da ist kein Auto. Ok.
Dann schaut er wieder nach vorne, und plötzlich biegt vor ihm "mit ein wenig Beschleunigung" ein Auto ab.
Für mich stellt sich das so dar, dass er entweder durch den Schulterblick nach hinten nicht gesehen hat, dass das vor ihm fahrende Auto abbiegen will.
Oder aber der Autofahrer muss dermaßen Gas gegeben haben, dass er an dem Radfahrer vorbeifahren und abbiegen konnte, ohne beim Schulterblick als Gefahr erkannt worden zu sein 
Das sieht mir doch ein wenig komisch aus. "Ein wenig Beschleunigung", und der Fahrer schafft diese Strecke? Nana. Das hört sich gewaltig nach halb erzählter Wahrheit an.
Auch wenn sowas ärgerlicherweise im Prinzip häufig vorkommt, noch mal eben Gas geben und vor dem Radfahrer abbiegen, das ist allermeist gerade durch den Schulterblick erkennbar. Es sei denn, das Auto hat einen Sportmotor, der auch ohne laut zu werden, derbe Beschlenigungen zulässt.
Maximal kann da einer von hinten mit saftig Geschwindigkeitsüberschuss angeballert gekommen sein.
Und dann auch noch Schreien, Lenker verreissen, gegen den Bordstein fahren, ohne Helm fahrend sich den Kopf anstoßen.
Ein echter Held und wahrscheinlich eine nicht ganz glaubhafte Geschichte.
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08.09.2010, 01:27
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#21
Mir ist genau das heute wieder passiert: Mit dem Rad den Kölner Ring entlang, zwischen Rudolfplatz und Zülpicher Platz dann das übliche, Opel Astra biegt rechts ab, ich komm am
Fahrradweg und mache eine Vollbremsung und kann gerade noch rechtzeitig zum Stehen kommen. Passiert an der Stelle mindestens 5 mal pro Tag.
Teilweise mache ich den Autofahrern noch nicht mal einen (zu großen) Vorwurf, wenn genau an der Kreuzung ein dicker Laternenmast steht dessen untere Säule einen verdeckt.
Die Lösung kann nur sein dass Fahrradfahrer so präsent im Stadtbild sind, dass Autofahrer konstant wissen dass Radfahrer kommen können.
Ich habe die Hauptursache des Problems mal markiert...
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shadow: ich stimme Deinem letzten Beitrag zu. Irgendwie habe ich an der Stelle die Geschichte auch nicht verstanden.
---
@all: strange wieder mal, klare Unschuld des Radlers, aber hier wird über alles mögliche (mehr oder weniger sinnvolle) bei ihm gemeckert: kein Helm
*popcorn*, keine Beherrschung des Rads, nicht aufgepasst
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08.09.2010, 01:47
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#22

Zitat von
ccc2911
Nun ja, Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern sind nicht so erwähnenswert wie die Verlängerung der Atomkraftwerklaufzeiten
Allerdings stimme ich Dir zu, dass man als Verkehrsteilnehmer, ganz gleich in welcher Rolle, bestimmt schon brenzlige Situationen erlebt hat. Von Fehlern kann sich keiner befreien und in dem Moment, wo es geschieht, ist man i.d.R. der Meinung der andere ist schuldig.
Hier, so wie der Artikel geschrieben wurde, macht es den Eindruck als hätte der Autofahrer den Unfall provoziert, zu einer Kollision mit dem PKW ist es ja nicht gekommen, und hat dann Fahrerflucht begangen. Hätte sich der Radfahrer das Nummernschild gemerkt, wäre es darauf hinausgelaufen, wenn nicht weitere Zeugen gefunden worden wären, Aussage gegen Aussage.
In jüngster Vergangenheit hatte ich eine ähnliche Situation erlebt. Ich bin in etwa mit 25 km/h auf der Straße unterwegs. Eine Autofahrerin wollte von einem Parkplatz der gegenüberliegenden Straßenseite auf die Straße in meiner Fahrtrichtung einmünden. Sie schaute wohl nach rechts, da war ich für sie nicht zu sehen, sie schaute nach links, kein Verkehr, sie fuhr los.
Doch ich war dann da. Ich musste also ordentlich in die Bremse steigen, sonst wäre ich aufgefahren.
Wieso?
Weil sie den fließenden Verkehr nicht richtig eingeschätzt hat. Für mich war das aber nicht ersichtlich. Woher soll ich wissen ob sie mich gesehen hat oder nicht. Natürlich habe ich ihr hinterher geschrien, schließlich war ich stinksauer. Völlig irritiert ist sie dann im Schneckentempo, in etwa 20 km/h, vor mir hergefahren um dann wenig später die Straße wieder zu verlassen.
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08.09.2010, 01:51
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#23

Zitat von
2nd_astronaut
Ich habe die Hauptursache des Problems mal markiert...
Radfahrer mehr noch als Motorradfahrer werden vom PKW- oder LKW-Fahrer nicht richtig wahrgenommen. Bei der großen Nachfrage nach Pedelecs, die dann eine größere Durchschnittsgeschwindigkeit haben werden, wird sich dieses Gefährdungspotential erhöhen.
Bleibt nur zu hoffen, dass Autofahrer sensibilisiert werden bzw. die PKW-Industrie, dank technischem Fortschritt, Bremsassistent, Headup-Display, etc. hilft Unfälle zu vermeiden.
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08.09.2010, 08:54
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#24

Zitat von
aufdemrad

Zitat von
2nd_astronaut
Ich habe die Hauptursache des Problems mal markiert...
Radfahrer mehr noch als Motorradfahrer werden vom PKW- oder LKW-Fahrer nicht richtig wahrgenommen. Bei der großen Nachfrage nach Pedelecs, die dann eine größere Durchschnittsgeschwindigkeit haben werden, wird sich dieses Gefährdungspotential erhöhen.
Bleibt nur zu hoffen, dass Autofahrer sensibilisiert werden bzw. die PKW-Industrie, dank technischem Fortschritt, Bremsassistent, Headup-Display, etc. hilft Unfälle zu vermeiden.
Ich gebe Dir mit den Gefaehrdungen absolut Recht, finde aber Deine Schlussfolgerung da raus fatal 
Mehr Technik wird nicht zu weniger Verletzten fuehren, sondern eher dafuer, dass LKW noch brutaler fahren werden und Fahrer noch mehr mit Technik spielen, heute morgen erst wieder Dutzende mit Handy am Ohr im Auto gesehen.
Ich denke konsequentes Anlegen von Radstreifen und deutliche, spuerbare Ueberwachung der Benutzung. Dazu zaehle ich insbesondere diese unertraegliche Anzahl von Gehweg-(gerne dabei auch noch Geister-) - Radler, denn IMHO ist das eines der Hauptprobleme, weil Kfz-Fuehrer sehen morgens 10 Radler auf dem Gehweg und 2 auf der Strasse, na was denkt der
Umgekehrt muss jedem Autofahrer klar sein, Missachtung des Radstreifens wird genau so geahndet wie 'ne Runde auf der Autobahn entgegen der Fahrtrichtung.
Der zweite Massnahmenkatalog duerfte sehr viel mehr Aerger in "der Bevoelkerung" hervorrufen, aber andererseits noch viel mehr helfen:
* Tempo 30
* Sperre aller Nebenstrassen fuer den Schwerlastverkehr, Anlieger frei, Tempo 20
* In Strassen mit hoher Durchmischung des Verkehrs (z. B. Einkaufsstrassen) - Shared Space ... waere dann auch eine tolle Moeglichkeit die Verkehrswacht mit 1-Euro-Jobbern aufzustocken, die dann Hilfestellung beim Einfinden in die neue Verkehrswelt geben
* In Kreuzungsbereichen deutliche Ausweitung von Halte- / Parkverboten und Schaffung von Sichtbereichen! (Wenn ich hier in HH sehe, wie in Wohngebieten um alle Kurven rum Kreuzungen zu geparkt werden, stlw. 2-reihig(!) und tlw. Radwege dahinter noch hinter einer kleinen Hecke, dann kann man beim besten Willen Radfahrer einfach nicht mehr wahrnehmen) ... das bedeutet natuerlich erheblichen (illegalen) Parkraumverlust, aber genau die, die sich darueber aufregen, werden in 4 Jahren auch darueber klagen, dass ihre Kleine auf dem Rad sooo gefaehrdet sei.
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