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Rad(t) für meine Frau: Stevens Randonneur - Gudereit SX75 - Steppenwolf Tiago Lite6.1

  1. Rad(t) für meine Frau: Stevens Randonneur - Gudereit SX75 - Steppenwolf Tiago Lite6.1 #1
    fraster

    Rad(t) für meine Frau: Stevens Randonneur - Gudereit SX75 - Steppenwolf Tiago Lite6.1

    Hallo, Leute!

    Meine Frau möchte sich endlich mal ein vernünftiges Allround-Fahrrad in der 1.000 EUR-Klasse gönnen, nachdem sie die letzten drei Jahre ein wirklich mieses Pegasus Trekkingrad gefahren ist, welches sie inzwischen glücklicherweise für einen guten Preis verkaufen konnte.

    Das neue Rad soll vor allem deutlich leichter und robuster als das Pegasus sein und kommt bei Stadtfahrten und Radtouren, ab und zu auch mal bei sportlich gefahrenen Trainingsrunden à 20-30 km zum Einsatz. Dadurch kommt es zu einem Mischanspruch an das Gefährt: Es soll sowohl stabil genug für eine mehrtägige Radreise mit Gepäcktaschen als auch wendig-leicht genug für sportlich-reduzierte Spaßfahrten sein, stets bei voller Straßenzulassung. Ihre km-Leistung beträgt ca. 1.500 km pro Jahr, davon 90% Straße und feste Wege, 10% Wald-/Schotterwege auf Radtouren.

    Inzwischen hat sich herausgestellt, dass sie (obwohl anfangs skeptisch) auf eine Federgabel verzichten kann, nicht aber auf eine Federsattelstütze (wegen leichter Rückenschmerzen). Drei zur Probe gefahrene Fahrräder befinden sich zurzeit in der engen Auswahl, von denen es eines werden soll. Es handelt sich um folgende Räder bei meinen beiden Stammhändlern:

    1) Gudereit SX 75 Trapezrahmen, RH 48, für 899,00 EUR (http://www.gudereit.de/newsite/sportline-gesamt.php)

    2) Stevens Randonneur Lady, RH 50, für 899,00 EUR (http://www.stevensbikes.de/2010/inde...134&lang=de_DE)

    3) Steppenwolf Tiago Lite 6.1 Lady, RH 50, für 1.199,00 EUR (http://www.steppenwolf-bikes.com/tre...go-light-lady/)

    Optisch gefällt meiner Frau das Steppenwolf am besten, obwohl es deutlich den ursprünglich gesteckten Preisrahmen vom max. 1.000 EUR sprengt. Am "normalsten", sprich emotional am wenigsten anmachend) findet sie das Gudereit. Am wohlsten fühlt sie sich allerdings auf dem Stevens. Nachteil beim Stevens: Das gibt es nicht optional mit Magura-Bremsen, wie ich finde, in dieser Preisklasse eine Frechheit. Und sämtliche Stevens-Modelle in diesem Blaugrau gefallen ihr optisch nicht.

    Hinzu sollen bei allen Rädern noch folgende Modifizierungen vorgenommen werden:

    + Rücknahme der vorhandenen Schläuche gegen Einbau von Autoventil-Schläuchen (Kauf beim Händler)
    + Rücknahme der starren Sattelstütze gegen Einbau der Airwings Tour II (Kauf beim Händler)
    + Rücknahme des Gepäckträgers gegen den Einbau des Tubus Locc (Kauf beim Händler)
    + falls erforderlich Rücknahme eines Mittelständers gegen Einbau eines Pletscher-Hinterbauständers (Kauf beim Händler)
    + Rücknahme des Scheinwerfers gegen Einbau des schon vorhandenen IQ Cyo
    + Rücknahme des vorhandenen Sattels (eigener Sattel vorhanden)
    + Einbau eines Sigma 509 Tachos (Kauf beim Händler)

    Händler A (Stevens und Gudereit) macht dazu folgendes Angebot: EUR 1.050 EUR (evtl. noch auf 1.000 EUR handelbar), während Händler B (Steppenwolf) anbietet, das Rad trotz all der genannten Modifikationen trotzdem für 1.200 EUR anbietet (letzter Preis). Hinzu kommt noch ein 50%-Rabatt für sämtliches zum Fahrrad gekauftes Zubehör wie Packtaschen, Abus Granit X54-Schloss usw.

    Da das Schloss zuzüglich Tubus Locc Bügelklemme auf jeden Fall gekauft wird (offizieller Preis Händler B: 100 EUR, www-Preis: 70 EUR), ergeben sich nun folgende Preise:

    1. Stevens Randonneur oder Gudereit SX 75: ca. 1.000 bis 1.050 EUR (je nach Endverhandlung) zzgl. Schloss aus dem www = 1.070 bis 1.120 EUR
    2. Steppenwolf Tiago Lite 6.1 Lady 1.200 EUR zzgl. Schloss vom Händler B bei 50% Rabatt = 1.250 EUR

    Das Gudereit ist zwar am "langweiligsten" vom Design her, ist aber eindeutig der Preis-Leistungs-Sieger (siehe Ausstattung; sehr leicht, inkl. Magura HS11). Das Stevens ist das Wohlfühlrad, wobei hier die Magura-Bremsen stark vermisst werden. Eine Nachrüstung bei Händler A soll 150 EUR zusätzlich kosten, wodurch das Rad uninteressant würde. Das Steppenwolf ist das sportlichste Rad mit der schicksten Optik, allerdings 200 EUR teurer. Gesamtangebotsbereinigt kostet es jedoch nur 130 bis 180 EUR mehr.

    Was würdet ihr tun? Welche Meinung habt ihr zu den Rädern?

  2. Rad(t) für meine Frau: Stevens Randonneur - Gudereit SX75 - Steppenwolf Tiago Lite6.1 #2
    BigFlow
    Mein SX 75 ist seit 2 Wochen bestellt
    Beim Stevens kann man den Lenker nicht so flexibel verstellen wie beim Gudereit, außerdem fand ich das sitzen darauf nicht so angenehm.

    Steppenwolf fiel für mich eh flach, da ich dort das Gefühl hatte das alles mindestens 100 Euro teurer ist als bei Stevens, Gudereit und Co.

    Finde das SX 75 nicht langweilig und vom Preis/ Leistungsverhältnis unschlagbar (ich habe bestimmt 10- 15 Hersteller verglichen).

    Wen das Stevens allerdings so gut passt, würde ich die Entscheidung nicht von der Magura abhängig machen. V-Brakes reichen auch aus.

  3. Rad(t) für meine Frau: Stevens Randonneur - Gudereit SX75 - Steppenwolf Tiago Lite6.1 #3
    fraster
    Danke für deinen Beitrag, BigFlow.

    Ja, das mit dem P/L-Verhältnis stimmt; ich finde es auch fast unschlagbar beim Gudereit. Der verstellbare Vorbau kann natürlich auch von Vorteil sein, wenngleich überflüssig, wenn das Rad einmal gut passt. Und schönere verstellbare Vorbauten gibt es natürlich auch (sprich: welche, die man direkt am Steuerrohr verstellen kann und die nicht so hässlich mittendrin abknicken).

    Aber: Meine Holde hatte sogar erwähnt, dass sie die Verstellbarkeit durchaus gut findet.

    Bevor ichs vergesse: Wie sieht es eigentlich mit der Belastbarkeit von Leicht-Rädern aus? Die hier erwähnten Modelle spielen ja in der 13-14 kg-Klasse. Ist es da evtl. problematisch, wenn man ein solches Rad mit 20 kg Zuladung in Form zweier Gepäckträgerseitentaschen belastet? Wäre da ein etwas schwereres Rad evtl. sogar von Vorteil??

  4. Rad(t) für meine Frau: Stevens Randonneur - Gudereit SX75 - Steppenwolf Tiago Lite6.1 #4
    Momomuck
    Ich habe Gudereit (allerdings Herrenräder) und Steppenwolf Räder im direkten Vergleich zur Probe gefahren.
    Gudereit hat ein gutes Preis/Leistungsverhältnis, allerdings tendieren die Räder bei höherer (hoher) Beladung dazu instabil zu werden.
    Die Steppenwolf Räder haben mir super gefallen, sowohl von der Verarbeitung als auch von Fahrverhalten. Hätte Steppenwolf ein 26er mit Rohloff gehabt, dann wäre das mein Rad geworden

  5. Rad(t) für meine Frau: Stevens Randonneur - Gudereit SX75 - Steppenwolf Tiago Lite6.1 #5
    fraster
    Und was heißt "hohe" Beladung in kg?

  6. Rad(t) für meine Frau: Stevens Randonneur - Gudereit SX75 - Steppenwolf Tiago Lite6.1 #6
    K-J
    Ich bin vor 2 Jahren beide Marken mehrmals gefahren.(Gudereit/Steppenwolf)...Herrenmodelle.

    Vom Fahrverhalten sind sie meines erachtens nach übergaupt nicht zu vergleichen.

    Mit rund 120kg lebendgewicht...dürfte ich wohl locker über das was deine Frau aufbringt liegen.

    Bei Gudereit hatte ich auf Gehwegplatten hinten ein schwammiges Gefühl--entweder lag das an meinem Gewicht..oder aber an zufällig getroffenen Fugen...

    Das Steppenwolf bike vermittelte ein federleichtes Handling..auch auf Kopfsteinpflaster, fand aber damals auch, dass die im P/L nicht weit vorne liegen.

    Wenn es irgendwie weiterhilft

  7. Rad(t) für meine Frau: Stevens Randonneur - Gudereit SX75 - Steppenwolf Tiago Lite6.1 #7
    rifi
    Wenn sie sich auf dem Stevens wohl fühlt, warum nicht dieses nehmen?

    Das Problem mit den Maguras verstehe ich nicht ganz. Meinst du es ist eine Frechheit, dass das Randonneur nicht kostenlos Maguras bekommen kann oder wie? Denn nachrüstbar sind diese doch, wenngleich sie einen Aufpreis kosten.

    Auch finde ich persönlich die Maguras nicht so wichtig, warum sind die für euch so entscheidend?

    Momentan verstehe ich das so: Für das Gudereit spricht der Preis, für Steppenwolf die Optik und für Stevens das Fahrgefühl. Wenn preislich alle drei möglich sind, dann würde ich da nun nicht um 150 Euro rumdruxen. Blieben m.E. also das Stevens und das Steppenwolf. Wenn sie sich auf dem Stevens wohler fühlt, würde ich dieses nehmen. Notfalls würde ich nochmal 60 oder 100 Euro drauf legen und die HS11 oder HS33 montieren (lassen). Denn wenn sie sich auf dem Stevens wirklich wohler fühlt, dann wäre mir das auch einen etwas höheren Preis wert.

    Demnach würde ich also auf das Stevens setzen, da ich das Fahrgefühl einfach das wichtigste finde, da man meiner Erfahrung nach nur so mit einem Rad wirklich glücklich wird!

  8. Rad(t) für meine Frau: Stevens Randonneur - Gudereit SX75 - Steppenwolf Tiago Lite6.1 #8
    aufdemrad
    Zitat Zitat von fraster Beitrag anzeigen
    Hallo, Leute!
    Meine Frau möchte sich endlich mal ein vernünftiges Allround-Fahrrad in der 1.000 EUR-Klasse gönnen,
    • In der Preisklasse gibt es verschiedenste, gute Trekkingräder
    • Jedes Trekkingrad sollte ein zulässige Gesamtgewicht (Eigengewicht muss dazu gerechnet werden) von 125 bis 135 kg tragen können.
    • Trekkingräder gibt es von 10 bis 20 KG Eigengewicht zu kaufen
    • Das Eigengewicht ist nicht ausschließlich ausschlaggebend wie agil ein Rad ist. Eine Probefahrt und eben mehr als nur die Runde über dem Hof beim Händler, sollte den Ausschlag geben, welches es denn wird. Der Händler sollte also Räder mit verschiedenem Charakter zur Auswahl haben. Ggf. mehrere Händler aussuchen. Ob die Farbe schick ist, sollte echt sekundär sein (Frauen ticken hier ja etwas anders als Männer)

    Inzwischen hat sich herausgestellt, dass sie (obwohl anfangs skeptisch) auf eine Federgabel verzichten kann, nicht aber auf eine Federsattelstütze (wegen leichter Rückenschmerzen).
    Statt Federgabel nimmt man ein Trekkingrad mit 50mm Bereifung. Ich rate allerdings von den Schwalbe Big Apple und Schwalbe Marathon Supreme ab, da beide ein eher schwammiges Fahrgefühl bzw. schlechte Kurveneigenschaften vermitteln. Der Federungskomfort, bin zuvor 42er Reifen gefahren, ist jedoch enorm und lässt eine Federgabel nicht vermissen.

    Wenn eine gefederte Sattelstütze zum Einsatz kommen soll, dann bitte hier nicht sparen. Die billigen taugen nix. Selbst mit einer Airwings hatte ich mehrfach Probleme. Die hochwertige Parallelogramm Sattelkerze oder aber die Sitting Bull mit Führungsschiene sind gute Produkte, schlagen aber ohne Probleme mit 130 Euro extra zu Buche.
    Optisch gefällt meiner Frau das Steppenwolf am besten, obwohl es deutlich den ursprünglich gesteckten Preisrahmen vom max. 1.000 EUR sprengt. Am "normalsten", sprich emotional am wenigsten anmachend) findet sie das Gudereit. Am wohlsten fühlt sie sich allerdings auf dem Stevens. Nachteil beim Stevens: Das gibt es nicht optional mit Magura-Bremsen, wie ich finde, in dieser Preisklasse eine Frechheit. Und sämtliche Stevens-Modelle in diesem Blaugrau gefallen ihr optisch nicht.
    Primär muss das Rad erst einmal passend sein. Also ausgiebig, siehe oben, Probefahrt machen. Vernünftige Bremsen, HS11 oder HS33 als Felgenbremse sehe ich in der Preisklasse als Voraussetzung an. Räder mit V-Brake in dieser Preisklasse würde ich nicht kaufen wollen und Scheibenbremsen sagen mir persönlich nicht zu.

    Na ja, und wie ich mir das schon gedacht habe, Frauen legen auch noch Wert auf die Farbe. war ja klar
    + Rücknahme der vorhandenen Schläuche gegen Einbau von Autoventil-Schläuchen (Kauf beim Händler)
    Seltsam. Wenn Du soviel wert darauf legst, kaufe Dir für 75 Cents einen Adapter, so dass man auch an die Tankstelle kann und dort den Schlauch aufpumpen kann. Ansonsten hat man logischerweise Reifen drauf, die einen Plattfuss nahezu unmöglich machen (Die Schwalbe EVO-Reifen sind echt super, kosten aber auch ca. 25 Prozent mehr als die der Konkurrenz)
    + Rücknahme der starren Sattelstütze gegen Einbau der Airwings Tour II (Kauf beim Händler)
    Airwings begeistert mich nicht. Nach einer gewissen Zeit, kommt aber wohl auch auf das Gewicht an, bekommt die Sattelstütze Spiel, so das der Sattel ständig sich nach links und rechts mit den Beinen mitbewegt.

    Ich hatte meinen Airwings Evolution deswegen mehrfach zur Reparatur und habe jetzt eine Sitting Bull und bin begeistert.
    + Rücknahme des Gepäckträgers gegen den Einbau des Tubus Locc (Kauf beim Händler)
    + falls erforderlich Rücknahme eines Mittelständers gegen Einbau eines Pletscher-Hinterbauständers (Kauf beim Händler)
    + Rücknahme des Scheinwerfers gegen Einbau des schon vorhandenen IQ Cyo
    + Rücknahme des vorhandenen Sattels (eigener Sattel vorhanden)
    + Einbau eines Sigma 509 Tachos (Kauf beim Händler)
    Alles unspektakulär und dürfte am Preis nichts ausmachen bzw. wenig kosten.
    Da das Schloss zuzüglich Tubus Locc Bügelklemme auf jeden Fall gekauft wird (offizieller Preis Händler B: 100 EUR, www-Preis: 70 EUR), ergeben sich nun folgende Preise:
    Alles was man im WWW kauft, darf man auch selber montieren.

    Zu Deiner getroffenen Vorauswahl, nochmals wiederholt:


    • Das Rad muss Deiner Frau zusagen
    • Sie muss sich damit wohlfühlen und das bekommt man erst nach einer längeren Probefahrt (also mal eine Stunde damit fahren) raus

    Was nützt es 50 Euro zu sparen und am Ende erleidet das neue Rad das gleiche Schicksal wie das Pegasus?

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