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Erfahrungsberichte Trek Soho mit Riemenantrieb

  1. Erfahrungsberichte Trek Soho mit Riemenantrieb #1
    rockingklaus

    Erfahrungsberichte Trek Soho mit Riemenantrieb

    Hallo,

    ich stehe vor der Entscheidung mir ein Trek Soho mit Gates Carbon Drive
    zuzulegen. Hat jemand Erfahrungen mit diesem Rad oder kann jemand was
    interessantes darüber berichten?

    Grüße Klaus
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  2. Erfahrungsberichte Trek Soho mit Riemenantrieb #2
    Glacies
    Hallo und Grüße aus Berlin!

    Ich fahre ein Trek Soho Modell 2010 25" mit dem besagten Riementrieb.
    Was möchtest Du den wissen? Sag einfach was Dich interessiert und ich kann Dir hoffentlich Auskunft geben.

    Glacies

    Edit: Ich habe mal meine Erfahrungen knapp zusammen geschrieben. Viel Spass beim lesen





    Erfahrungsbericht Trek Soho, Modell 2010, 25“ Rahmengröße


    Das Modell Soho wurde von Trek direkt für Pendler und Vielfahrer gebaut. Es ist ein leichtes Stadtrad ohne Schnick Schnack, welches durch wartungsarme Komponenten und den Riementrieb besticht.
    Ich habe mit dem Fahrrad mittlerweile einige Hundert Kilometer in der Stadt und auf leichten Waldwegen zurückgelegt, Zeit um einen ersten Eindruck kund zu tun.


    Das Soho wird nur mit den wesentlichen Komponenten geliefert. 8 Gang Shimano Nabenschaltung, Rollenbremsen vorn und hinten, Carbonriemen anstatt Kette.
    Die meisten verbauten Teile stammen aus dem Hause Bontraeger. Das Aufnahmerad und das Zahnrad des Carbonriemen bestehen aus Kunststoff. Die Führungsritzel für den Riemen im vorderen Zahnrad sind offen, so dass Dreck und Wasser leicht durchfallen und nicht im Riemen verbleiben.
    Der Riemen an sich ist robust und hält was er verspricht. Er rutscht weder von den Zahnrädern noch verdreht er sich oder ähnliches. Der Lauf ist absolut geräuschlos und er sitzt fest in den Ritzeln.
    Die 8 Gang Nabe arbeitet unauffällig und reicht für mich völlig aus. Sie ist leicht einzustellen. In der Spitze habe ich knapp 50 km/h auf relativ ebener Strecke geschafft, für mich völlig ausreichend. Auch bei kleineren Erhebungen benutze ich quasi nie die ersten beiden Gänge.
    Die Rollenbremsen waren für mich gewöhnungsbedürftig. Ich bin vorher nur mit V-brakes gefahren. Die Rollenbremsen brauchen etwas mehr Druck um die gleiche Bremsleistung zu erzeugen und sprechen auch nicht so spontan an. Ich habe sie mir jetzt nach einigem rumprobieren jedoch recht gut eingestellt und komme gut damit klar.
    Der große Vorteil bei den Bremsen, sie sind komplett in einem Gehäuse verbaut. Die von außen sichtbaren Scheiben sind nur die Wärmetauscher. Laut meinem Fahrradhändler sind sie sehr wartungsarm und erzielen fehlerfrei hohe Laufleistungen.
    Bei Mänteln und Felgen wurde wie am gesamten Fahrrad Treks Hausmarke Bontraeger verbaut.
    Bei einer Körpergröße von 203 cm und einem Gewicht von 103 Kilogramm bin ich sehr zufrieden mit dem verbauten Material. Ich hatte am Anfang bedenken, dass die Reifen vielleicht etwas zu dünn sind für das Gewicht, jedoch hält bis jetzt alles zu meiner Zufriedenheit und ich konnte auch noch keine Beschädigungen oder Verformungen feststellen.
    Der Rahmen ist sehr gut verarbeitet und auch bei der Steifigkeit konnte ich kein Defizit ausmachen. Die Farbe ist natürlich Geschmackssache mir gefällt sie gut.


    Jetzt zu einigen Schwachpunkten:


    Die Griffstücke am Lenker sind, nun ja wie soll ich es ausdrücken, gelinde gesagt, schlecht. Sie sind sehr dünn und bieten der Hand kaum Auflagefläche. Auf längeren Touren ist das sehr unangenehm.


    Das Tretlager bereitet mir auch Kummer. Mein Fahrradhändler hat mir zwar schon beim Kauf gesagt das wir das wahrscheinlich gegen ein robusteres tauschen müssen, ich dachte jedoch nicht, dass es so bald sein wird. Es macht jetzt schon ordentliche „Knarz-“ und „Klick-“ Geräusche und das ist gerade bei einem Fahrrad bei dem man normalerweise nur die Abrollgeräusche der Reifen hört, sehr sehr nervig.


    Die Pedale sind für meine großen Füße etwas klein geraten, sind sonst jedoch sehr wertig und von guter Qualität.


    Das Fahrrad wird ohne Licht und außer in den Mänteln auch ohne Reflektoren geliefert. Ich habe mir einen Shimano Nabendynamo einspeichen lassen und vorn und hinten Licht verbaut.
    Das geht recht leicht, der Rahmen bietet gute Befestigungsmöglichkeiten.


    Jetzt noch das „Highlight“
    Trek liefert einen Thermo Kaffebecher samt Rahmenhalterung mit. Sieht toll aus, steht Soho drauf, was will man mehr!?


    Soviel dazu, für weitere Fragen steh ich gern zur Verfügung.
    Geändert von Glacies (05.04.2010 um 21:48 Uhr)

  3. Erfahrungsberichte Trek Soho mit Riemenantrieb #3
    rockingklaus
    Hallo nach Berlin.

    Danke für den ausführlichen Bericht zum Bike. Das hört sich ja sehr viel versprechend an. Stabilere Kurbeln und Innenlager kann man ja austauschen.

    Danke und Grüße

  4. Erfahrungsberichte Trek Soho mit Riemenantrieb #4
    josogehts

    Trek Soho mit Riemenantrieb, Fragen dazu!!

    Hallo Glacies,
    ich bin ebenfalls an dem Soho interessiert. Ein schickes Rad mit wartungsarmen Komponenten. Vor allen Dingen würde ich ja gerne ein Foto in der Rahmenhöhe 25" sehen. Könntest Du mir eines schicken?
    Was hat der Einbau eines Nabendynamos gekostet? Ist das Innenlager bei Leuten um die 80kg ebenfalls so verschleissanfällig? Die Pedale sollen ja klein sein, ich habe Gr. 47, passt das noch?
    Viele Grüße
    Josogehts

  5. Erfahrungsberichte Trek Soho mit Riemenantrieb #5
    Glacies
    Guten Morgen allerseits!

    Das Foto bekommst Du heute abend.
    Das knackende Lager ist wahrscheinleich gar nicht das Lager
    Ich habe mich mit meinem Fahrradhändler unterhalten und er hat mich auch darauf hingewiesen, dass häufig solche Stellen wie der Übergang von Pedal zu Kurbel oder auch bestimmte Lager nicht vernünftig gefettet sind. Er hat mir angeboten da nochmal mit Kupferpaste nachzuhelfen.
    Ich schaff das Fahrrad in den nächsten Wochen hin und berichte dann ob die Knarzgeräusche weg sind.
    Wegen dem Nabendynamo kann ich Dir leider nicht helfen. Er hat das für mich so hergerichtet ohne Mehrkosten. Vieleicht hat ja ein anderer Forennutzer Erfahrungen mit den Kosten für so eine Dienstleistung.
    So, die Pedale und Schuhgröße 47. Die Größe 46/47 hab ich übrigens auch.
    Ich habe keinen besonders breiten Fuss und somit kann ich mit den Pedalen leben, ich bin jedoch der Meinung, dass sich versierte Radfahrer schon längst etwas größere Pedale verbraut hätten.
    Mach doch einfach mit dem Händler nen Deal beim Kauf, dass er Dir vielleicht günstig ein paar Pedale nachreicht falls Du sie brauchen solltest.
    Die Soho ist übrigens für 136 Kilo Fahrrergewicht zugelassen, ich hab extra nochmal nachgeschaut.
    So, dass wars erstmal von mir, die Fotos poste ich heute abend.

    Grüße


    Glacies

  6. Erfahrungsberichte Trek Soho mit Riemenantrieb #6
    Glacies
    So, hier die versprochenen Fotos
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  7. Erfahrungsberichte Trek Soho mit Riemenantrieb #7
    Gilles
    Hi

    zuerst "happy new year"

    Ich bin auch bei dieses Fahrrad interessiert.
    - Was könnt ihr uns berichten nach einem Jahr?
    - Gibt es ihre meinung nach alternative dazu?
    - ist dieses fahrrad trekking / lange strecken tauglich?


    Danke & Gruss
    G.
    Geändert von Gilles (03.01.2012 um 15:34 Uhr)

  8. Erfahrungsberichte Trek Soho mit Riemenantrieb #8
    COm1
    Ich habe das Trek Soho 2010 nun ca. 1,5 Jahre und fahre damit beinahe täglich.

    Es ist ein klasse Fahrrad insbesondere für Regentage, sehr leise und fast Wartungsfrei, kann ich nach der Zeit auf jeden Fall bestätigen. Ein klein wenig Flugrost an ein paar Schrauben ist das einzige was nach vielen Schlechtwettertagen erkennbar war. Der Riemen und die Ritzel sind auch in verdrecktem Zustand 1A fahrbar, merke keinen unterschied.

    Habe mir das Fett für die Trommelbremsen zugelegt, bisher aber absolut keine Notwendigkeit dafür. Und ich habe auch jeden Tag eine zügige abfahrt wo ich teils ordentlich bremse.

    Schwachpunkte:

    Die Züge der Trommelbremsen nachjustieren ist nicht gerade eine Freude. War leider für den ersten Schlauchwechsel am Hinterrad erforderlich, die hintere komplett neu einzustellen. Grund: Ohne den Zug zu öffnen hätte ich den Schlauch nicht wechseln können. Überhaupt sind arbeiten am Hinterrad mit Vorsicht zu genießen. Blos nichts an den 4 Schrauben am Ausfallende verändern, sonst muss der Riemen neu ausgerichtet werden, was auch nicht gerade Spaß macht. Hoffe das ich es auch irgendwie hinbekomme, den Hinterreifen demnächst mal zu wechseln ohne die Schaltzüge lösen zu müssen.
    Die Reifen sind ein Schwachpunkt... drei Platte bisher, wesentlich mehr als bei meinen anderen Rädern mit vergleichbarer km-Leistung. Ist aber beim Diamant besser gelöst, etwas breitere Reifen.
    Die Shimano Nexus ist auch nicht gerade das höchste der Gefühle wenn man eine Rohloff gewöhnt ist ;-) Knackt immer mal gerne in den hohen Gängen... runterschalten find ich auch nicht so prickelnd. Irgendwie leicht hakelig.

    Griffe und Sattel waren für mich unbrauchbar, beides sofort getauscht.

    Hätte ich jetzt noch einmal die Wahl, würde ich mir dieses
    http://www.diamantrad.com/modelle-20...rt/saphir-247/ oder
    http://www.diamantrad.com/modelle-2012/kult/247/
    zulegen. Ist ja sowieso die gleiche Marke, nur etwas kompletter ausgestattet.
    Nabendynamo und LED-Licht sind eine prima Ergänzung, beim 2012 aber anscheinend wieder nicht mehr...

    Am besten wär das ganze Konzept mit einer Rohloff statt der Shimano Nexus

    Zur Trekkingtauglichkeit: Wenn das Problem mit dem Hinterrad nicht wäre... also auf die schnelle nen Schlauch oder gar Reifen wechseln ist nicht drin für unterwegs, also würde ich sagen - eher nein.
    Geändert von COm1 (27.01.2012 um 17:06 Uhr)

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