Diskutiere Garmin Edge 705 im Radcomputer & Pulsuhren Forum im Bereich Zubehör & Sonstiges; Beim Edge 705 weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll, so umfangreich ist sein Funktionsumfang und ich nutze vielleicht 40 Prozent davon. Das Edge
Beim Edge 705 weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll, so umfangreich ist sein Funktionsumfang und ich nutze vielleicht 40 Prozent davon. Das Edge 705 ist mehr als nur ein normaler Geschwindigkeitsmesser. Das Edge 705 ist ein professioneller multifunktionaler Radcomputer.
Gestolpert bin ich über das Gerät, da ich eine Navigationsmöglichkeit bei meinen Radtouren suchte und bis dahin schon einen Radcomputer nutzte, der die Kadenz und Herzfrequenz neben dem Höhenprofil loggte.
Diese, eher einfachen, Funktionen hat man z.B. mit einem SIGMA ROX 9.0.
Neben der Navigationsmöglichkeit eines Edge 705 ist aber auch noch zu bemerken, dass sich die Funkübertragung von Puls, Trittfrequenz, Geschwindigkeit und ggf. Leistungssensor nicht etwa durch elektromagnetische Störfelder, wie sie z.B. von AKKU-Licht verursacht werden, aus der Ruhe bringen lässt.
Sehr positiv an dem Gerät ist die umfangreiche Dokumentation und die gepflegte Herstellerseite. Auch der Emailkontakt zum Hersteller klappt gut.
Nicht hingegen so toll ist die Preispolitik des Herstellers was das Kartenmaterial betrifft. Die Basiskarte auf dem Gerät taugt zur Navigation nun wirklich nicht. Der Hersteller verlangt für seine Karten richtig viel Geld und will deren Nutzung nur einmalig einem Gerät zuordnen und die Karte so für immer an das Gerät binden. Genaueres kann man selbstverständlich beim Hersteller erfahren.
Doch zum Glück gibt es kostenlos verwendbares Kartenmaterial, z.B. das Open Street Project oder das Open Bike Project. Ich nutze die OSM-Karte und habe damit gute Erfahrungen gemacht.
Neben der Navigation, bei welcher sich Touren am PC planen lassen und z.B. auch ohne Probleme das Radwegenetz des ADFC für das Gerät nutzen lässt, bietet dieser Radcomputer auch für den Leistungssportler viele interessante Möglichkeiten.
Insbesondere kann eine Verbindung zu den doch sehr hochpreisigen Leistungsmesssystemen aufgebaut werden, falls man über ein solches verfügt.
Es lassen sich aber auch Läufe oder Runden planen und die aktuellen Messungen damit vergleichen. Es lassen sich 2 verschiedene Fahrräder gleichzeitig mit dem Edge 705 verwalten. Umfangreiche Konfigurationen für Pulsbereiche, Geschwindigkeitsbereiche, etc. lassen sich konfigurieren.
Jeder der verschiedenen Anzeigen
Kompass
Satellit
Höhenprofil
Karte
Fahrradcomputer 1
Fahrradcomputer 2
lassen sich mit Datenfelder kombinieren. Die Anzeigen für den Fahrradcomputer nehmen bis zu 8 Datenfelder je Bildschirm auf.
Es gibt einen automatischen Tag/Nachtmodus. Die Hintergrundbeleuchtung kann individuell eingestellt werden. Bei der Navigation werden Richtungsänderungen mit einem Signalton und einer Anzeige rechtzeitig angekündigt. Die Karte lässt sich zoomen. Es gibt verschiedene Navigationsvarianten. Es würde wirklich den Rahmen dieses Testberichts sprengen alle Möglichkeiten aufzuzählen.
Komfort wird groß geschrieben. So muss man z.B. nicht mehr den Radumfang individuell einstellen sondern kann das den Radcomputer automatisch bestimmen lassen.
Dank GPS-Navigation erhält man sehr genaue Höhen- und Geschwindigkeitsangaben. Selbst in Tälern hatte ich bisher keine Abriss der Verbindung zum Satelliten und die Abweichung, z.B. gegenüber einer Software wie Google Earth ist minimal. Natürlich lässt sich eine Tour, die man gefahren ist, auch in Google Earth anzeigen.
Neben der kostenlosen Garminsoftware gibt es weitere Free- oder Shareware zur Planung und Analyse seiner Touren.
Gibt es überhaupt etwas Negatives zu berichten?
Eigentlich eher nicht. Das Gerät ist gut ablesbar, es trotzt Wind und Regen ebenso wie Hitze und die Befestigung am Lenker lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn man das Fahrrad durch das Gelände bewegt.
Nur der Neigungssensor, basiert auf einem barometischem Messgerät, scheint bei Minustemperaturen zu versagen, wie ich heute festgestellt habe.
Der einzige Kritikpunkt, der mir einfällt ist, dass das Gerät in etwa nach 14 bis 15 Stunden wieder aufgeladen werden muss. Länger sollte also eine Tour nicht dauern. Dummerweise werden nämlich keine Standardakkus verwendet und so muss man das mitgelieferte Ladegerät nutzen.
Trittsensor und Herzfrequenzbrustgürtel runden das Sorglospaket ab.
Bei meinen längsten Touren, die ca. 12 Stunden dauerten, habe ich stets alle Tourdaten aufgezeichnet bekommen, obwohl die Zahl der Speicherungspunkte je Tour limitiert ist.
Empfehlenswert ist noch eine Schutzfoilie für das Display, die es passend von entsprechenden Anbietern gibt ohne das man die sich selber schnipeln muss.
Evtl. wäre noch kritisch anzumerken, dass die ersten Softwareversionen des Edge 705 mangelhaft waren und es so zu Problemen gekommen ist.
Ich setze das Gerät seit Mitte 2009 ein, habe die Software nicht aktualisiert und mir sind weder Abstürze bekannt noch irgendwelche Schwankungen in den Messungen.
Der Trittfrequenzsensor ist gleichzeitig ein Geschwindigkeitsmesser, der zur Unterstützung genutzt wird, wenn das GPS-Signal verloren geht. Dieser soll angeblich mit Feuchtigkeit nicht gut umgehen können und dann soll die Batterie (handelsübliche Knopfzelle) versagen.
Dieses Problem kann ich nicht nachvollziehen. Auch ein Vorteil ist der Brustsensor. Man darf die Batterie selber wechseln und muss nicht wie bei POL*R diesen zum Hersteller senden.
Hallo Radfreunde!
Ich hab seit gestern das Problem, das meine Kette nicht dauerhauft spannt - daher ich muss immer treten, sonst geht die Spannung der Kette verloren.
Soweit ich weiss ist...
So, ich habe mich nun dafür entschlossen die Umbaumaßnahmen an dem Billigrenner sein zu lassen.
Grund: Irgendwie passen selten die Nachkaufteile so wie sie passen sollten. Bestes Beispiel waren ja...
Fahrrad Online kaufen?!
Dein Wunsch ist mir Befehl. Gute Nacht. :winke: