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24.01.2010, 14:01 Schwalbe Marathon Dureme #1aufdemrad
Schwalbe Marathon Dureme
Der Dureme schließt ab 2010 eine Lücke bei den möglichen Reifen im Marathonpremiumbereich. Nun gibt es einen Reifen zwischen dem Typ "Extreme" und "Supreme"
Ich durfte den Supreme ca. 6.500 Kilometer fahren.
Als Nachteil empfand ich die fehlende Seitenstabilität.
Beim Dureme ist diese gegeben. Obwohl beide Reifen die identische Gummimischung und den identischen Aufbau haben, demnach sich auch beim Dureme eine ähnlich hohe Laufleistung wie beim Supreme ergeben sollte, ist der entscheidende Unterschied das Profil. Der Supreme ist nahezu glatt, aber dennoch bei Aquaplaning also bei Näse sehr gut geeignet. Das Wasser wird schön weggedrückt. Der Durme hingegen hat ein viel feineres und insbesondere mehrschichtiges Profil welches ihm den erforderlichen Seitenhalt gibt und ihn auch in Schnee oder auf Split greifen lässt. Das lässt sich jetzt schon nach ca. 150 Kilometer sagen.
Bei Schwalbe typisch kann man die technischen Details, wie Gewicht, maximaler Druck, Pannenschutzmethode, etc. auf der firmeneigenen Homepage ansehen, daher verzichte ich an dieser Stelle darauf.
Was man den beigefügten Photos entnehmen kann ist zum einen, dass feinste Steinchen sich in den Reifen verfangen können, was beim Supreme so nicht passiert und der neue Reifen auf einer relativ geringen Lauffläche, natürlich in Abhängigkeit vom Reifendruck, fährt (man sieht die 50mm Ausführung)
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30.01.2010, 14:42 Schwalbe Marathon Dureme #2Joschman
schwalbe
auch ich durfte den neuen schon testen
ich persönlich bin sowieso ein fan von schwalbe nur manchmal denke ich das viele nicht kapieren das schwalbe mäntel sachen können die kein anderer kann und bei einingen neuen sachen können nur die vielfahrer noch den unterschied erfahren
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19.05.2010, 13:39 Schwalbe Marathon Dureme #3Oggynator
Moin, ich hab die in 42mm. Ein Vorteil des feinen Profiles ist, das er wenig mit Wasser rumspritzt, wie ich heute erfahren durfte.
Andreas
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01.09.2010, 19:35 Schwalbe Marathon Dureme #4fraster
Der Marathon Dureme ist einer der hochwertigsten Allround-Reifen
Ich fahre seit einigen Tagen mit meinem Stadt-/Winterrad (Stevens Elegance Lite) ebenfalls die Duremes in der 42er Breite. Vorher hatte ich recht einfache Conti- Townride-Reifen, die mir bereits nach 1.500 km zwei Pannen aufgrund von Durchstichen kleiner Scherben bescherten, weshalb ich auf die Duremes umgestiegen bin.
An meinem Touren-Trekker (Velo de Ville T80) fahre ich die sportlichen Slick-Reifen Marathon Supreme in 42er Breite und finde die in Punkto Speed, Gewicht und Pannensicherheit genial. Leider kommen sie bei Schotter, Sand, weichem Waldboden und Schnee sofort an ihre Grenzen und verlieren jeglichen Grip. Genau diese Lücke schließt nun der Dureme - ideal also für das Alltags- und Winterrad.
Im direkten Vergleich kann man sagen, dass die Duremes in Punkto Gewicht und Pannensicherheit an die Supremes herankommen, lediglich die Geschwindigkeit ist gefühlt langsamer. Dafür greift das Profil wunderbar bei schlechten Wegen, wenngleich das zu häufigem Mitnehmen von Steinchen führt, welche sich in der Laufsohle verheddern.
Vergleicht man die Duremes hingegen mit einem Standard-Allroundreifen, ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht. Obwohl die 42er-Duremes recht schmal sind und eigentlich aussehen wie 37er Reifen, fahren sie sich wesentlich erwachsener, geschmeidiger und satter. Bei 5,5 Bar fühlen sie sich nicht so knochenhart an wie der Billigreifen von Conti, sondern sie behalten stets einen Rest an Federungskomfort, was nicht zuletzt die Bodenhaftung erhöht. Pannensicher sind sie auch, bin ich doch gestern schon durch einen üblen Scherbenhaufen gefahren, dem ich nicht mehr ausweichen konnte. Hier währe bei dem Town Ride die Fahrt nach wenigen Metern zu Ende gewesen; den Dureme juckt das überhaupt nicht.
Fazit: Der Dureme ist mMn einer der besten Allround-Reifen, der die besten Eigenschaften aller Spezialreifen vereint. Er ist pannensicher, rollt komfortabel, bietet sehr guten Grip und ist insgesamt sehr erträglich im Gewicht, wodurch er sportlicher fährt als ein normaler Allround-Reifen, jedoch naturgemäß weniger sportlich als ein reiner Asphalt-Slick mit derselben Breite (wie der Supreme bspw.). Nur der etwas biedere 70er-Jahre-Look der Lauffläche, der ein wenig an Hollandrad-Reifen erinnert, und vor allem der recht hohe Preis trüben das Vergnügen ein wenig. Die Drahtversion schlägt beim Fachhändler mit 43 EUR pro Stück zu Buche, die Faltversion kostet etwa 5 EUR mehr.
Trotzdem eine klare Empfehlung von mir mit dicken 4 von 5 Punkten (Schulnote 2).
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09.09.2010, 08:50 Schwalbe Marathon Dureme #5grandsport
Ich fahre den Dureme in der 50-559er Faltreifen-Version auf einer 25er-Felge und fast immer auf Maximaldruck (4,5 - 5 bar).
Mein Fahrprofil sieht im Regelfall so aus: arbeitstäglich rund 30 km, davon der überwiegende Teil Asphalt (innerorts, Landstraße, Rad- und Wirtschaftswege), aber auch etwas Schotterstrecke. Regelmäßig geht’s mit voll besetztem Anhänger (zwei Kinder) auch über Strecken jenseits aller Asphaltierung. Ich fahre bei jedem Wetter.
Ich fahre den Dureme jetzt seit etwa einem halben Jahr und 4.000 km. Schnee-Erfahrungen habe ich also noch nicht. Bevor ich den Dureme aufgezogen habe, war der XR drauf.
Der Dureme läuft vergleichsweise leicht und er ist ja auch ziemlich leicht für einen Reifen dieser Art (605g bei mir, Schwalbe sagt 590 g), er ist lauter als manche anderen Reifen. Bei vollem Druck fährt er fast ausschließlich auf dem schmalen Mittelstreifen.
Das „filigrane“ Profil sammelt recht schnell allen möglichen Kleinkram, viele kleine Steinchen. Das irritiert anfangs, aber da der Dureme sie auch schnell wieder abgibt, ergibt sich daraus kein Problem. Es bleiben also keine Steinchen dauerhaft hängen, die sich dann langsam und Stück für Stück in den Reifen drücken würden. Man sieht gut, wie er gelegentlich Kleinmaterial nach vorne auswirft. Ich überprüfe die Reifen regelmäßig und habe hier nie ein problematisches Steinchen o.ä. gefunden.
Optisch ist das Profil ein bisschen „old fashioned“ und unterscheidet sich von anderen Profilen deutlich. Einen Dureme erkennt man, ohne auf der Flanke nach dem Namen suchen zu müssen…
An den Flanken waren nach kurzer Zeit leichte Risse zu sehen. Die haben mich schon etwas nervös gemacht. Ich habe befürchtet, dass ich sie zu stark aufgepumpt hatte. War aber nicht der Fall. Allerdings hat sich an den feinen Rissen nichts mehr getan. Sie sind oberflächlich und nicht größer geworden.
Das Material (Triple Nano Compound) ist in diesem Modelljahr laut Schwalbe durch Road Triple ersetzt worden. Nur neuer Name? Ich weiß es nicht.
Gefühlt bin ich schneller unterwegs als mit den „klebenden“ XRs. Auf trockenem Untergrund alles ganz unproblematisch, in Kurven sicher. Auf nasser Straße ist er richtig, richtig gut! Manchmal habe ich das Gefühl, dass er da so richtig Speed entwickelt. Natürlich nimmt er da auch mehr Wasser auf, aber genauso „frisst“ er sich eben durch’s Wasser auf den Grund und haftet auch bei Regen absolut sicher. Er spritzt erstaunlich wenig.
Er ist auch bei hohem Druck recht weich, „komfortabel“ nennt man das ja heute. Bordsteinkanten steckt er gut weg, ebenso leichte Bodenunebenheiten. Fährt man ihn mit weniger Druck, da ist er dann mehr als komfortabel.
Griffig bleibt er auch, wenn ich mit Anhänger auf Schotter ordentlich was wegziehen muss. Gelegentlich drehte er leicht durch, fing sich aber recht schnell wieder. Mit weniger Druck (3,5 - 4 bar) war das Durchdrehen ganz weg.
Ärgerlich finde ich, dass Schwalbe den Reifen für 26’’-Räder nur in der 50-Version anbietet. Zum Glück lässt mein Rahmen das gerade noch zu. Lieber wären mir 44 oder 47 mm gewesen.
Der Preis ist nicht gering. Ich gehe nach meinen bisherigen Erfahrungen aber von einem sehr hohen Maß an Pannensicherheit und Haltbarkeit aus. Zweieinhalb Jahre Lebensdauer erwarte ich mindestens, also runde 20.000 km. Das relativiert dann auch den hohen Anschaffungspreis.
Für mich ein sehr guter Reifen.
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